8 Ideen, wie du deinen Hund sinnvoll zu Hause beschäftigen kannst

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Derzeit sind immer mehr Hundebesitzer mit Einschränkungen auf Grund des Coronavirus (COVID-19) konfrontiert.
Bei vielen von uns hat sich der Tagesablauf verändert, wir arbeiten im Home Office und verbringen insgesamt deutlich weniger Zeit draußen.

Doch auch in solchen Zeiten ist es wichtig, darin Positives zu sehen und das Ganze als Gelegenheit zu nutzen, um etwas Neues auszuprobieren, zur Ruhe zu kommen oder Dinge zu tun, für die man ansonsten kaum Zeit findet.

Natürlich möchten auch unsere Lieblinge in dieser Zeit beschäftigt werden und wenn die Aktivitäten draußen heruntergefahren werden, müssen also neue Ideen her.

Deshalb haben wir 8 sinnvolle Indoorbeschäftigungen für dich und deinen Hund zusammengestellt.
So kommt zu Hause garantiert keine Langeweile auf.

Inhaltsverzeichnis

1. Suchspiele
2. Neue Tricks lernen
3. Apportieren
4. DIY Suchspiele
5. Indoor Agility
6. Gefüllter Apfel
7. Hütchenspiel
8. Kontaktliegen
Den Hund zu Hause beschäftigen – weniger ist mehr
Auf das Spazierengehen nicht verzichten

Suchspiele

Unsere Hunde haben bekanntlich einen extrem guten Geruchssinn und deshalb sind gerade Suchspiele bei vielen Hunden sehr beliebt.
Also einfach ein paar Leckerli in deiner Wohnung verstecken und los geht’s. Sollte dein Hund nicht so sehr auf Leckerli fixiert sein, nutze für die Suchspiele einfach das Lieblingsspielzeug.

Die Suchspiele können je nach Trainingsgrad deines Hundes auch gesteigert werden. Zum Beispiel, indem du die Leckerli auch auf erhöhte Gegenstände platzierst, dein Hund dir beim Verstecken nicht mehr zuschaut oder du ihm beibringst, dass er den suchenden Gegenstand anzeigt, anstatt ihn gleich aufzunehmen.
Es ist eine wirklich tolle Möglichkeit, deinen Hund zu Hause zu beschäftigen.

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Neue Tricks lernen

Ob Pfote geben, Drehungen, durch die Beine laufen oder anspruchsvolle Tricks wie „Schäm dich“ – gemeinsam neue Tricks einzustudieren, macht einfach Spaß! Es gibt zahlreiche Tricks, die du mit deinem Hund üben kannst und deiner Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.

Apportieren

Auch mit dem Apportieren kannst du deinen Hund wunderbar zu Hause beschäftigen. Und zwar in deiner Wohnung und draußen gleichermaßen.
Wenn dein Hund noch keine Erfahrungen mit dem Apportieren hat, solltest du beim Üben darauf achten, dass dein Hund während eurer Trainingseinheit ruhig bleibt.
Des Weiteren sollte dein Hund den Gegenstand (Dummy oder Futterdummy) unmittelbar zu dir zurückbringen und ihn anschließend an dich übergeben, ohne damit zu spielen oder daran zu zerren.

DIY Suchspiele

Aus leeren Toilettenpapier- oder Küchenrollen, Zeitungspapier oder Eierschachteln lassen sich ganz einfach und schnell tolle Suchspiele basteln.
Zum Beispiel, indem du eine leere Küchenrolle mit Leckerli befüllst und die Enden mit Papier verschließt. Anschließend darf dein Hund nach dem Leckerli suchen. Das gleiche kannst du mit Toilettenpapierrollen oder Eierschachteln machen.

Indoor Agility

Ein Riesenspaß zu Hause und das nicht nur bei schlechtem Wetter!
Was du dazu brauchst?
Stuhl oder Hocker, Besenstiel, Kisten und Co. werden zu verschiedenen Agility Hürden umfunktioniert und nun heißt es ausprobieren.
Du kannst z. B. Besenstiele auf den Boden legen und dein Hund muss darüber steigen, ohne die Stangen zu berühren. Wenn es etwas höher sein darf, lege die Stangen einfach auf eine Kiste.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, deine Wohnung in einen Indoor Agility Parcours umzugestalten.

Die Füllung im BARF-Apfel

Gefüllter Apfel

Natürlich sind auch gesunde Snacks eine willkommene Abwechslung und eine schöne Möglichkeit deinen Hund zu Hause zu beschäftigen. Deshalb möchten wir dir den BARF Apfel oder gefüllten Apfel vorstellen.
Das Rezept ist super simpel und schmackhaft gleichermaßen.
Du benötigst einen Apfel und etwas zum Befüllen. In unserem Fall ist das eine Mischung aus Rinderhack und Nüssen. Aber es gibt auch viele andere Alternativen (beispielsweise Quark mit Obst, Jogurt oder Erdnussbutter).

Das Rezept zum BARF Apfel findest du hier.

Hütchenspiel

Wer kennt diese Hütchenspiele nicht?
Auch unsere Hunde haben Spaß an dieser interaktiven Beschäftigung.

Nimm dafür einfach 2 oder später auch mehrere Becher und lege unter einen ein Leckerli. Dein Hund schaut dir dabei zu. Dann verschiebst du langsam die Hütchen und dein Hund darf anschließend den Becher identifizieren, unter dem das Leckerli liegt. Die meisten Hunde verstehen das Spiel sehr schnell und haben großen Spaß daran.

Kontaktliegen

Beim Kontaktliegen geht es um die gemeinsame und bewusste Wahrnehmung der Entspannung. Hierbei steht das Wohlfühlen im Vordergrund und dies kann auf dem Fußboden (idealerweise mit einer Decke), genauso wie auch auf der Couch oder im Bett stattfinden.
Beim gemeinsamen Kuscheln wird außerdem ein bestimmtes Hormon, das Oxytocin ausgeschüttet. Dieses Hormon wird auch als Wohlfühlhormon bezeichnet und reduziert Stress, sowie Ängste.
Und gerade weil das gemeinsame Kontaktliegen solch tolle positiven Effekte auf uns und unseren Liebling hat, darf kräftig geschmust werden.

Den Hund zu Hause beschäftigen – weniger ist mehr

Natürlich hat jede Rasse ein individuelles Bedürfnis hinsichtlich Ruhe und Beschäftigung. Aber für all unsere Hunde gilt, sie haben ein deutlich ausgeprägteres Schlaf- und Ruhebedürfnis als wir Menschen. Und so sind 15-20 Stunden Schlaf für unsere Hunde nichts untypisches.

Dies gilt übrigens auch für sehr aktive Hunde! Wenn dein Hund also Schwierigkeiten hat zur Ruhe zu kommen, solltest du vor allem Entspannungsübungen in euren Alltag einbauen.

Außerdem sind viele Beschäftigungsmöglichkeiten anstrengender als sie aussehen und deshalb sind kürzere Spieleinheiten vorteilhaft. Ganz nach dem Motto: „Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist“. Eine Trainingseinheit sollte daher nicht länger als 15 Minuten dauern.

Auf das Spazierengehen nicht verzichten

Anders als bei einer angeordneten Quarantäne ist das Gassi gehen auch weiterhin erlaubt.
Und mal ehrlich: So ein einsamer Spaziergang in der Natur ist die beste Möglichkeit, Sonnenlicht und Energie zu tanken.

Selbstverständlich sollte momentan auf Gassigänge mit dem besten Hundekumpel verzichtet werden.

Wenn bei dir, auf Grund eines Verdachts einer Infektion mit dem Coronavirus, eine Quarantäne angeordnet wurde, sieht das Ganze anders aus. In diesen Fällen darfst du selbst nicht mehr mit deinem Hund spazieren gehen. Wenn du einen Garten hast, darf dein Hund natürlich nach wie vor dort toben und „Gassi gehen“.

Wenn du keinen Garten hast, bitte Verwandte, Freunde oder Nachbarn mit deinem Hund spazieren zu gehen. Denn du selbst darfst in diesen Fällen deine Wohnung nicht verlassen.
Idealerweise sollte der Gassi-Gänger deine Wohnung nicht betreten und am besten auch seine eigene Leine benutzen. In jedem Fall sollte auf eine gesteigerte Handhygiene geachtet werden.

Im Falle einer angeordneten Ausgangssperre darfst du als Hundebesitzer auch weiterhin mit deinem Hund Gassi gehen. Aber auch hier sollten einige Dinge beachtet werden.
Die Spaziergänge sollten möglichst kurz gehalten werden. Außerdem ist auf einen ausreichenden Abstand zu anderen Menschen zu achten. Und nach dem Spaziergang sollten sich gründlich die Hände gewaschen werden.

Wie beschäftigst du deinen Hund zur Zeit zu Hause? Verrate es uns doch in den Kommentaren.


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