Herbstgrasmilben beim Hund erkennen & behandeln

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Vor allem im Sommer und Herbst machen viele Hunde und deren Besitzer Bekanntschaft mit den Herbstgrasmilben.

Oftmals sind Juckreiz und Hautrötungen die Folgen.

Aber du als Hundebesitzer kannst einiges unternehmen, um deinen Hund vor diesen lästigen Plagegeistern zu schützen. Was genau das ist, zeigen wir dir jetzt!

Inhaltsverzeichnis
Allgemeines zur Herbstgrasmilbe
Anzeichen eines Befalls
Diagnostik
Behandlung und Prophylaxe

Gut durch den Herbst

Allgemeines zur Herbstgrasmilbe

Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis) sind in Deutschland weit verbreitet und treten vor allem im Sommer und Herbst bevorzugt auf.
Dabei leben aber nur die Larven der Herbstgrasmilbe parasitisch und befallen andere Tiere, wie Wildtiere, Hunde, Katzen, Pferde oder auch den Menschen. Die erwachsenen Herbstgrasmilben leben rein vegetarisch.

Die besonders kleinen (< 1 mm) Larven kann man sehr gut an ihrer rot-orangenen Farbe erkennen. Sie lieben Felder, Wiesen, Weiden, Gärten und Parks. Auch an Waldrändern kann man sie oft antreffen.

Außerdem lieben sie Wärme und sind besonders um die Mittagszeit aktiv.

Beim gemeinsamen Spaziergang über Wiesen und Co. lassen sich die Larven der Herbstgrasmilben einfach abstreifen und gelangen so auf ihren Wirt. Dieser wird sogleich gestochen,. denn sie ernähren sich von Blut und Zellflüssigkeit der obersten Hautschicht.

Deshalb sind bevorzugt auch Körperteile betroffen, die mit den Pflanzen oder dem Boden Kontakt hatten (Pfoten, Beine, Bauch, Brust oder Schnauze).

Es handelt sich um einen reinen Einzeltierbefall. Die Milben werden nicht von Tier zu Tier übertragen.

Kommt der erste Frost, sterben die kleinen Plagegeister und der Spuk ist zu Ende.

herbstgrasmilben

Anzeichen eines Befalls

Zeigt der Hund im Sommer bzw. Herbst ausschließlich an Pfoten, Beinen, Bauch-, Brust- oder Schnauzenbereich starken Juckreiz, sollte man immer an die Larven der Herbstgrasmilbe denken.

Die Anzeichen variieren jedoch von Hund zu Hund, am häufigsten treten auf:

  • Hautveränderungen wie Rötungen, Pusteln oder Quaddeln
  • Juckreiz (leicht bis stark)
  • Kratzen, Beißen, Schubbern
  • Hautverletzungen, Haarverlust durch Kratzen und Co.

Diagnostik

Leidet der Hund unter einem sehr starken Juckreiz und kommt gar nicht mehr zur Ruhe, sollte man in jedem Fall den Tierarzt aufsuchen.
Dort angekommen wird der Tierarzt aufgrund der oben beschriebenen Anzeichen sicher eine erste Verdachtsdiagnose stellen.

Die gründliche Hautuntersuchung bringt dann Klarheit. Bei einem Befall mit Herbstgrasmilben sind die kleinen roten bzw. orangefarbenen Larven sichtbar. Meistens kann man sie bereits mit dem bloßen Auge erkennen. Aber in jedem Fall findet man sie bei der Untersuchung einer Hautprobe unter dem Mikroskop.

Behandlung und Prophylaxe

Grundsätzlich verlassen die kleinen Larven den Hund bereits nach wenigen Tagen wieder von alleine, weil sie genug Nahrung aufgenommen haben und sich zu den erwachsenen Milben weiterentwickeln. In der Regel hören die Symptome danach wieder von alleine auf.

Diese Maßnahmen solltest du unternehmen, wenn du weißt, dass dein Hund einen Herbstgrasmilbenbefall hat:

Als erste Maßnahme solltest du die Beine, Pfoten und anderen betroffenen Bereiche gründlich mit einem milden Shampoo waschen.

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, die betroffenen Stellen zu kühlen, um den Juckreiz lindern. In starken Fällen kann aber auch eine medikamentöse Juckreizlinderung sinnvoll sein.

Außerdem kann mit einer sanften Pflegelotion die Haut unterstützt werden.
Hier eignet sich beispielsweise unser Ida Plus Wundspray für Tiere, das dank enthaltener probiotischer Bakterien die Regeneration der Haut unterstützt.

Aber du als Besitzer kannst auch einiges unternehmen, um einen Befall mit den Herbstgrasmilben zu verhindern:

Wenn man als Besitzer weiß, dass es befallene Wiesen und Co. in der Umgebung gibt, sollte man diese Gebiete am besten meiden.

Da die Larven es warm mögen, kann man seine Spaziergänge und Gassi-Runden auch auf die Morgen- oder Abendstunden legen.

Alternativ können Sprays, die eine „abschreckende Wirkung“ auf Herbstgrasmilben haben, eingesetzt werden (z. B. unser Ida Plus ZeckenFrei).
Diese sollten immer kurz vor dem gemeinsamen Spaziergang großzügig auf Pfoten, Beine, Bauch und Brust aufgebracht werden. Für den Kopfbereich kann man das Spray auf ein Tuch sprühen und anschließend vorsichtig auf Schnauze und Kopf verteilen.

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, nach jedem Spaziergang die Pfoten und Beine mit klarem Wasser abzuspülen.

Unser Tipp:
Um zu schauen, ob sich beispielsweise in deinem Garten Herbstgrasmilben aufhalten, kannst du ganz einfach einen Test machen, indem du ein weißes Tuch oder einen weißen Teller mitten auf die Wiese stellst. Hast du einen Befall, kannst du bereits nach kurzer Zeit kleine orange oder rote „Punkte“ auf dem Teller oder dem Tuch sehen.

Hast du in deinem heimischen Garten Probleme mit den Herbstgrasmilben, kann unsere Ida Plus Kieselgur Abhilfe verschaffen. Sie bekämpft kriechende Insekten langanhaltend und ohne Chemie mittels abgestorbener Kieselalgen.


Gut durch den Herbst

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