Idas ultimative Checkliste für Katzenbesitzer – Teil 2

Der zweite Teil meiner Katzen-Checkliste dreht sich rund um die Themen Katzenpflege und Gesundheit.

Hier geht es zum ersten Teil der Checkliste

Glossar

Hygieneartikel

Fellpflege

Natürlich übernehmen die meisten Katzen den Hauptpart der Fellpflege selbst. Sie putzen sich mehrmals am Tag mit Hingabe das Fell. Dabei reinigen sie es nicht nur, sondern nehmen quasi automatisch gleich alle losen Haare mit auf. Trotzdem hat regelmäßiges Bürsten viele Vorteile: Lose Haare landen weder im Magen deines Lieblings, noch auf Boden, Sofa oder Kleidung. Bürsten fördert die Durchblutung und damit den Fellwechsel. Das Fell bleibt immer gepflegt und on Top ist Bürsten eine tolle gemeinsame Katzen-Mensch-Zeit. Die allermeisten Katzen lieben es.
Tipp: Spezielle Katzenkämme eignen sich prima um Knoten im Fell zu entfernen und kleine Verfilzungen in der Unterwolle zu lösen. Statt Bürste mal einen Grooming-Handschuh ausprobieren!

Krallenschneider für die Pfötchenpflege

Abgerissene Krallen oder unnötige Kratzer im Boden müssen nicht sein. Hinzu kommt, dass gepflegte Nägel genau wie bei uns das Wohlbefinden steigern. Kratzen am Kratzbaum reicht meist nicht aus, um die Krallen kurz zu halten. Haushaltsschere, Nagelknipser und Co eignen sich übrigens nicht, einfach weil sie nicht scharf genug für das feste Krallen-Horn sind. Im Handel gibt es spezielle Krallenzangen und Krallenschleifer, die das Prozedere für dein Haustier sehr viel angenehmer machen. Wähle einen entspannten Moment – drück in die Mitte der Tatze, damit deine Katze die Krallen voll ausfährt – halte das Pfötchen gut fest – und schneide die Krallen maximal bis auf 2 mm vor den Blutgefäßen ab. Solltest du doch mal ein Gefäß erwischen, kannst du die Blutung mit einem Blutstillstift aus der Drogerie stillen.
Tipp: Gewöhne deinen Mini-Tiger frühzeitig an das Krallenschneiden! Für kleine Kratzer, oberflächliche Schürfwunden und Hautverletzungen empfehlen wir dir unser IdaPlus Wundspray für Tiere!

Katzen-Shampoo

Eine gesunde Katze kann sich normalerweise selbst sauber halten! Wenn dein Mini-Tiger nicht zufällig in einen stinkenden Tümpel gefallen ist oder mit Heringsfilets geschmust hat, solltest du erstmal die Ursache herausfinden, bevor du ein Bad in Betracht zieht. Behalte auf jeden Fall beim Baden die Nerven, denn die meisten Katzen mögen Wasser überhaupt nicht. 😉
Tipp: Mundgeruch kann z. B. auf Zahnstein hinweisen. Aber auch Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber etc. können Mundgeruch verursachen.

Haarballen-Entferner

Es ist völlig normal, dass dein Stuben-Tiger immer mal Haarballen herauswürgt. Es liegt einfach daran, dass Haare nicht verdaut werden können und bei der täglichen Fellpflege jede Menge Haare aufgenommen werden, die wieder heraus müssen.
Tipp: Einmal in der Woche einen Teelöffel Öl ins Futter, Katzengras und regelmäßiges Bürsten können bereits helfen. Wir empfehlen dir 100% natürliches Leinöl. Es ist reich an wertvollen Omega-3 Fettsäuren und stärkt obendrein das Immunsystem! Ebenso gut geeignet und sehr lecker ist unser IdaPlus Lachsöl.

Gesundheit & Prävention

Tierarzt deines Vertrauens

Egal, ob Impfungen und Co oder für Notfälle – sobald dein Stuben-Tiger bei dir einzieht, solltest du die Adresse eines Tierarztes in der Nähe parat haben, damit du im Falle eines Falles nicht lange suchen musst.
Tipp: Die Tierarztsuche nach Bundesländern und Orten. Hier kannst du sogar Stadtteile und Straßennamen eingeben.

Floh- & Zeckenprävention

Vor allem für Freigänger empfiehlt es sich über eine Floh- und Zeckenprävention nachzudenken. Schließlich möchtest du weder eine lebendige Zecken-Herberge, noch ein Zecken-Taxi im Haus haben. Ein Schutz vor Borreliose und anderen durch die kleinen Blutsauger übertragenen Krankheiten kommt also dir und deinem Stuben-Tiger zugute. Empfohlen werden sogenannte „Parasitenschutzhalsbänder“ oder monatlich aufzutragende Spot-on-Präparate. Frag deinen Tierarzt zu Wirksamkeit, Wirkdauer, Risiken und Nebenwirkungen. Zeckenmittel für Hunde sind für Katzen meist nicht geeignet und können zu Nebenwirkungen führen!
Tipp: Ida Family Mitglied @kroete_haruna_und_ich hat unsere Bierhefe mit Kokosöl angemischt, in Förmchen gefüllt und kühl gestellt. Das perfekte Anti-Zecken-Leckerli! Funktioniert auch bei Katzen!

Impfungen

Alle Katzen, auch Wohnungskatzen, sollten zumindest gegen Katzenseuche geimpft werden. Tierärzte empfehlen eine Grundimmunisierung ab der 8. Spätestens ab der 12. Lebenswoche. Wann welche Impfungen nötig sind und wie häufig solltest du mit dem Tierarzt deines Vertrauens klären. Er kennt die Lebensumstände deines Stuben-Tigers, die aktuelle Seuchenlage und ist über die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission informiert.
Tipp: Auf der Seite des Tierärzteverbandes findest du weitere Angaben.

Beruhigungsmittel

Ob Silvesternacht, Hausparty, Transport zum Tierarzt oder Umzug – für bestimmte Situationen empfiehlt es sich ein passendes Beruhigungsmittel im Haus zu haben, um deinem Stuben-Tiger die Angst zu nehmen und Panikattacken zu vermeiden. Fauchen, „Genervtsein“, kahle Stellen im Fell bis hin zu Durchfall, Erbrechen und Futterverweigerung können Symptome für Stress bei deiner Katze sein.
Tipp: Natürliche Präparate, wie Baldrian oder Bachblüten zeigen gute Wirkung. Auch Raumsprays mit Katzenminze können beruhigend wirken. Vorsicht bei der Dosierung – zu viel davon wirkt eher anregend! Reicht das nicht aus, heißt es ab zum Tierarzt!

Medikamente für Atemwege & Augen

Katzen sind sehr häufig von Bindehaut-Entzündungen betroffen. Oft begleitet von Niesen, Nasenausfluss und geschwollenen Lymphknoten. Viren und Bakterien sind die Hauptursache. Auf kortisonhaltige Präparate sollte deswegen verzichtet werden. Sie führen häufig sogar zu einer Verschlimmerung. Empfohlen werden Virostatika-Tropfen und bei bakteriellen Folgeinfektionen entsprechende Antibiotika. Generell ist mit Anzeichen wie Schnupfen und Co bei Katzen nicht zu spaßen und du solltest deinen Tierarzt aufsuchen.
Tipp: Die beste Prävention ist ein starkes Immunsystem! Vitaminreiches, gutes Futter, zugluftfreie Liegeplätze und sauberes Trinkwasser ein Muss. IdaPlus Multivitamin-Saft mit 17 Vitaminen bietet eine tolle Unterstützung.

Diätetische Unterstützung

Deine Katze ist zu dick, leidet unter Diabetes (ja, auch das gibt es) oder reagiert plötzlich allergisch auf ihr Futter? In diesen Fällen solltest du über eine Futterumstellung (weniger, Futter, bessere Qualität, ohne Zusätze etc.) nachdenken. Denn meistens treten solche Reaktionen auf ein Futter auf, dass bereits seit längerer Zeit gefressen wird.
Tipp: Der deutsche Tierschutzbund hat ein paar gute Tipps parat!

Sonstiger Katzenkram

  • Pillen & Tabletten lassen sich super in einem Stück Käse oder Fleischbällchen „verstecken“!
  • Milch kann Erbrechen und Durchfall auslösen!
  • Schokolade ist zwar lecker aber der Genuss kann für deinen Stuben-Tiger tödlich enden (Theobrominvergiftung)!
  • Extrem giftige Zimmerpflanzen für deinen Stuben-Tiger: Alpenveilchen, Amaryllis, Avocado, Belladonnalilie, Calla, Dieffenbachie, Ficus benjamini, Gummibaum, Kakaobaum, Korallenbäumchen, Kroton (Wolfsmilchgewächs), Lebensbaum, Maiglöckchen, Mohnblume, Oleander, Lilien, Rhododendron, Rhizinus, Wunderstrauch, Zimmercalla. Wir haben hier nur die gängigsten Zimmerpflanzen aufgezählt, ansonsten ist es noch viel mehr. Am besten du erkundigst dich vor dem Anschaffen von Zimmerpflanzen, ob sie für euren Stuben-Tiger giftig sind oder nicht!

Es gäbe natürlich noch viiiiel mehr zu uns Katzen zu sagen, aber das würde den Rahmen endgültig sprengen 😉
Wenn du Fragen oder Anregungen hast, dann schreibt mir doch einfach an goldie@idaplus.de.

Samtpfötchen-Grüße von Goldi & Ida

Fotos: ©Pixabay.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.