Jahreszeitenwechsel – Fellwechsel

In den Übergangszeiten – im Frühjahr und im Herbst – steht der Fellwechsel an. Für uns Hundehalter bedeutet das wieder ein Haus voller Haare, Staubsaugen ohne Ende und gefühlte Milliarden von Haaren auf den Klamotten und an jeder anderen möglichen anzuheftenden Stelle. Wir haben für euch kurz zusammengefasst, warum es „haarig“ wird und wie ihr euren Liebling unterstützten könnt.

Hund schaut auf einen Wecker
Ein durchschnittlicher Hundekörper weist pro Quadratzentimeter zwischen 1000 und 9000 Haare auf

Warum haart mein Hund eigentlich?
Hunde passen sich mit ihrem Fell der Jahreszeit an. Im Frühjahr wird das Winterfell gegen das Sommerfell ausgetauscht und im Herbst das Sommerfell gegen das Winterfell. Der Fellwechsel wird über Hormone gesteuert. Der Zeitpunkt des Fellwechsels ist abhängig von der Temperatur und der Tageslänge und kann 6 bis 8 Wochen andauern. Dabei gilt: Weniger Licht und weniger Wärme gleich dichteres Fell, mehr Licht und Wärme gleich leichteres Sommerfell.

Warum haart mein Hund so viel und andere Hunde nicht?
Das Haaren deines Hundes hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So haben unter anderem die Rasse, das Alter und Hormone einen Einfluss auf den Zustand des Haarkleides.
Je älter dein Hund ist, desto mehr haart er im Allgemeinen. Kastrierte Hunde haaren mehr als Unkastrierte und Hündinnen meist stärker vor ihrer Läufigkeit. Hunde, die viel Unterwolle im Fell bilden, haaren im Frühjahr natürlich stärker als kurzhaarige Hunde ohne Unterwolle. Es kommt also ganz individuell auf deinen Hund an, wie viel Fell er abschmeißt.

Wie kann ich meinen Hund im Fellwechsel unterstützen?
Gründliches Kämmen und Massieren sind wichtig. So entfernst du loses Haar und regst die Durchblutung deiner Fellnase an. Das hilft gegen Juckreiz und beugt Kletten im Haar vor. Das Bürsten sollte in dieser Zeit mehrmals die Woche zum Ritual werden. Außerdem kannst du so etwas die Flut von Haaren in deiner Wohnung reduzieren. Bewährt haben sich sogenannte „Grooming“- oder Fellpflege-Handschuhe 😉

Was kann ich meinem Hund zusätzlich füttern?
Um sein schönes neues Fell zu entwickeln, hat dein Hund im Fellwechsel einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen. Haare bestehen zum großen Teil aus Eiweiß, aus diesem Grund solltest du deinen Hund in den Übergangszeiten mit hochwertigen Eiweißen versorgen. Beim BARFen bist du da sowieso schon auf dem richtigen Weg. Zudem stellen vor allem B-Vitamine, Biotin und Zink wichtige Nährstoffe dar.

Diese Nährstoffe kannst du ganz einfach ergänzen:

  • Bierhefe ist eine natürliche Nährstoffbombe, die sehr viele B-Vitamine enthält und zudem viele Mineralstoffe und Aminosäuren.
  • Super geeignet für die Entwicklung eines gesunden glänzenden Fells ist Kieselgur forte. Damit hast du eine Kombination aus hochwertiger Bierhefe, Silizium aus Kieselgur, Biotin und Zink in einem Produkt! Das feine Pulver lässt sich ganz einfach mit der täglichen Ration füttern.
  • Hochwertige Öle sind immer super für das Haarkleid deines Lieblings –Lachsöl und Leinöl zählen dabei zu den Top Favoriten, wenn es um schöne Haare geht!
Bei besonders langhaarigen Hunden sollte man darauf achten, dass das Fell nicht verfilzt

Mein Hund haart nicht, kann das sein?
Und wenn der Hund gar nicht haart? – Dann muss er nicht gleich krank sein! Es gibt nämlich einige Rassen, die keinen Fellwechsel haben.  Glück gehabt 😉

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