Idas ultimative Checkliste für Katzenbesitzer – Teil 1

Idas ultimative Checkliste für Katzenbesitzer – Teil 1

Wenn du dir eine Katze anschaffen möchtest, solltest du einige Dinge beachten.

Du erwartest tierischen Familienzuwachs und kannst den Einzug deines Stuben-Tigers kaum erwarten? Goldie und ich haben eine umfassende Checkliste erstellt, die dir hilft von Anfang an alles richtig zu machen!

Inhaltsverzeichnis

  1. Familienstand
  2. Grundausstattung
  3. Lebensraum

1. Familienstand

Personalisiertes Halsband & Chip

Die meisten Katzenbesitzer lassen ihren tierischen Mitbewohner heute chippen. Die kleinen Chips können leicht und schmerzlos eingesetzt werden, halten lebenslang und ermöglichen eine 100%ige Identifizierung. Ein zusätzliches Halsband mit Namen und Telefonnummer* ist nicht nur hübsch, sondern hilft ggf. auch Nachbarn, die kein Lesegerät haben, kleine Ausreißer nach Hause zu bringen;-)
Tipp: Für Reisen ins Ausland ist der Chip Pflicht!

2. Grundausstattung

Katzen Transportbox mit verschließbarer Tür

Die wird schon benötigt, um deinen Familienzuwachs sicher ins neue Zuhause zu bringen. Am besten du kaufst gleich eine Box, in der später auch der ausgewachsene Stuben-Tiger Platz findet. Tierarztbesuche und andere Fahrten können so immer in der gewohnten Form stattfinden.
Tipp: Kunststoff-Boxen* lassen sich leicht reinigen, falls deinem Stuben-Tiger mal schlecht wird oder Ähnliches. 😉

Fressnäpfchen

Zwei Futternäpfe – einen für Futter und einen für Wasser. Falls du planst, Nass- und Trockenfutter zu füttern, kann es sinnvoll sein, noch einen dritten Futternapf anzuschaffen.
Tipp: Wir empfehlen dir Näpfe aus Keramik* oder Metall* mit einem Gummirand an der Unterseite. Zum einen kannst du diese Futter-Schalen in der Spülmaschine reinigen und zum anderen scheppern diese Schalen nicht über den Fußboden, sondern bleiben am Platz. 😉

Katzenklo, Katzenstreu & Streuschaufel

Katzen sind ausgesprochen reinliche Mitbewohner und legen Wert auf eine saubere Toilette. Der Vorteil für dich ist, dass auch Mini-Tiger sehr schnell stubenrein sind. Allerdings solltest du dich darauf einstellen, dass du das Katzenklo täglich reinigen und aussieben solltest. Wenn deinem Stuben-Tiger das Klo zu dreckig ist, wird er es dich sonst gegebenenfalls wissen lassen, indem er einfach seinen Haufen demonstrativ daneben setzt.
Tipp: Ein Klo mit Dach* verhindert, dass beim Scharren immer wieder Streu heraus fliegt. Hochwertiges Katzenstreu verhindert unangenehme Gerüche und mit einer guten Streuschaufel ist das Reinigen des Katzenklos ein Kinderspiel. 😉

Kuscheliges Katzen Körbchen

Katzen sind Individualisten. Immer! Und oft genug auch kleine Egoisten, die Dinge für sich haben wollen. Ein kuscheliges, möglichst geschlossenes Körbchen mit Decke, bietet ideale Rückzugsmöglichkeiten für deine getigerte Fellnase. Wenn das Körbchen dann noch einen ruhigen Standplatz in deinem Zuhause findet, ist alles gut.
Tipp: Das Körbchen* sollte neu sein und noch keinen Geruch von einem anderen Tier angenommen haben, sonst kann es sein, dass deine Katze es ablehnt. In diesem Fall ist neu also definitiv besser, als gebraucht. 😉

3. Lebensraum

Kratzbaum

Ob es dir gefällt oder nicht – ein Kratzbaum* ist Pflicht. Es sei denn, du möchtest, dass dein Stuben-Tiger seine Krallen an Sessel, Sofa, Teppich, Tapeten und Co wetzt. Katzen lieben es zu kratzen. In der Natur schärfen und kürzen sie so ihre Krallen. Außerdem werden Duftstoffe abgesondert, das Revier markiert und der Klettertrieb befriedigt. Am meisten wird sich dein neuer Mitbewohner über einen möglichst hohen Kratzbaum mit mehreren Kratzplattformen freuen. Wichtig ist, dass die Stabilität gewährleistet ist und keine Verletzungsgefahr durch hervorstehende Schrauben oder scharfe Kanten besteht.
Tipp: Du kannst Kratzbäume* in den verschiedensten Größen und Formen kaufen. Es gibt aber auch tolle Anleitungen zum Selbstbauen. 😉

Spielzeug & Co

Alle, aber auch wirklich absolut alle Katzen möchten beschäftigt werden. Geeignetes Spielzeug fördert den Jagd- und Spieltrieb deines Stuben-Tigers, hält ihn fit und schärft die Sinne. Die Auswahl ist vielfältig und reicht von Angeln, Bällen über Laser-Pointer, Spieltunnel* und Spielmäuse bis hin zu Zappelfischchen. Mit ein bisschen Fantasie kannst du aber auch vieles selber basteln.
Tipp: Krallen und Zähne der kleinen Raubtiere sind ein Härtetest für jedes Spielzeug*. Achte auf natürliche Materialen, wie Filz, Holz, Sisal und Ähnliches. Langweilig gewordenes Spielzeug einfach mal mit Katzenminze-Spray besprühen. Dann wird es wieder interessant!

Fenster- & Türensicherung

Katzen sind Balancierkünstler und auf ihren samtweichen Pfötchen im allgemeinen sehr vorsichtig unterwegs. Aber sie springen und klettern auch gern, sind mega neugierig und schlüpfen überall hinein, wo eine Katze irgendwie hineinpassen könnte. Offene Türen und Schubladen sagen deiner Katze nur eines: Tritt ein! Die größten Gefahrenquelle für eine Hauskatze sind der Straßenverkehr, ungesicherte Balkone, Fenster und Haustüren, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Herdplatten, offene Kamine, giftige Zimmerpflanzen usw. Stell dir einfach ein Kleinkind vor, das schon laufen kann und vor dem nichts sicher ist.
Tipp: Netze und Schutzgitter* eignen sich prima um Fenster und Türen zu sichern, bei Kippfenstern reichen unter Umständen auch einfache Schutzkeile. In jedem Fall heißt es Ruhe bewahren und die Nerven nicht verlieren. 😉

4. Futter & Co

Katzenfutter

Die richtige Ernährung entscheidet über die Gesundheit deines Stuben-Tigers. Junge Katzen benötigen zwar anderes Futter, als ausgewachsene Katzen, aber im Allgemeinen reicht ein gutes Fertigfutter aus. Der Tierschutzbund weist darauf hin, dass Katzen nicht rein vegetarisch ernährt werden dürfen und zieht Nassfutter vor. Aber auch mit einer Mischung aus Nass- und Trockenfutter machst du nichts verkehrt. Zur Unterstützung für starke Zähne und Knochen empfehlen wir IdaPlus Mineral forte. Für ein glänzendes Fell die einfach zu dosierenden IdaPlus Bierhefe Tabletten – Katzen mögen sie ebenso gern, wie Hunde.
Tipp: Wenn du dein Tier frei von industriellen Zusatzstoffe ernähren willst, solltest du dich für das BARFen entscheiden. Dazu findest du auf unserer Webseite viele praktische Tipps und Rezepte.

Leckerli

Jetzt kommen die „Naschkatzen“ ins Spiel ;-), nur geht es hier nicht um zuckerhaltige Leckereien, sondern möglichst gesunde Leckerli mit einem hohen Fleisch– oder Fischanteil. Von Süßigkeiten, Essensresten und Snacks mit zu vielen Zusatzstoffen solltest du die Finger lassen. Auf lange Sicht werden sie deinem Stuben-Tiger nur schaden.
Tipp: Ideal sind Leckerli mit einem ordentlichen Malzanteil. Der unterstützt die Verdauung und hilft, mit dem Fellwechsel klar zu kommen.



Fotos: ©Pixabay.com

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