Trockene und brüchige Hufe: So pflegst du sie richtig

Trockene und brüchige Hufe: So pflegst du sie richtig

Trockene, spröde und brüchige Hufe gehören zu den häufigsten Hufproblemen.
Diese Probleme treten vermehrt in den Sommermonaten auf. Denn durch das trockene Wetter gelangt nur unzureichend Feuchtigkeit ins Innere der Hufe, sodass diese ihre Elastizität verlieren und infolgedessen spröde und rissig werden. Damit die Hufe deines Pferdes gesund und elastisch bleiben, solltest du besonders auf die Hufgesundheit achten.

Inhaltsverzeichnis
Viele Faktoren beeinflussen die Hufgesundheit
Hufe von außen pflegen – Wasser Marsch!
Hufe von innen pflegen – Nährstoffe für die Hufqualität
Biotin und Zink

Viele Faktoren beeinflussen die Hufgesundheit

Wenn dein Pferd unter rissigen, spröden sowie trockenen Hufen leidet, solltest du versuchen die Ursachen dafür herauszufinden.

Der Pferdehuf besteht aus Horn, genauso wie unsere Fingernägel. Und auch das Hufhorn wird kontinuierlich vom Körper gebildet.
Dabei gibt es zahlreiche Faktoren, die einen Einfluss auf die Hornqualität haben und sich mitunter auch beeinflussen.
So ist die richtige Fütterung und ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, die richtige Haltung und viel Bewegung wichtig für Hufwachstum und -qualität.

Ungünstige Haltungsbedingungen bzw. Bodenverhältnisse, wie harte Böden/ gepflasterte Auslaufflächen, trockene Witterung oder eine unzureichende bzw. fehlende Hufpflege belasten das Horn stark und können brüchige Hufe bei deinem Pferd verursachen.

Aber auch die bedarfsgerechte Fütterung hat einen entscheidenen Einfluss auf die Hornqualität.
Trockene bzw. brüchige Hufe, stumpfes und glanzloses Fell können erste Anzeichen eines Nährstoffmangels sein. Denn für eine gute Hufqualität braucht der Körper alle dafür notwendigen Nährstoffe, wie Spurenelemente und Vitamine. Sie dienen als Bausteine für das gesunde Hufhorn. Fehlen diese Nährstoffe, können brüchige Hufe bzw. eine mangelhafte Hufqualität die Folge sein.

Brüchige-Hufe-richtig-pflegen

Hufe von außen pflegen – Wasser Marsch!

Gerade bei anhaltender Trockenheit leiden die Hufe unter Feuchtigkeitsmangel. Denn sie wirken ähnlich wie ein Schwamm und nehmen Wasser über die Oberfläche auf bzw. geben diese wieder ab.
Kommen die Hufe nur wenig mit Wasser in Kontakt, führt das zu trockenen und rissigen Hufen.

Das tägliche Abspritzen der Hufe, beispielsweise nach dem Reiten reicht in der Regel nicht aus, um sie ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Deshalb solltest du die Hufe regelmäßig „wässern“. Hierzu kannst du zum Beispiel in Wasser getränkte Hufglocken nutzen.

Vielleicht hast du ja auch das Glück, beim Ausreiten an einem Bach vorbeizukommen und dies für ein ausgiebiges Hufbad zu nutzen.
Wichtig ist, dass die Hufe mindestens 15 Minuten lang gewässert werden. Denn nur so kann ausreichend Feuchtigkeit aufgenommen werden.

Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Pferd vorzugsweise in den frühen Morgenstunden auf die Weide darf. Das nasse Gras versorgt die Hufe optimal mit Feuchtigkeit.

Hufe von innen pflegen – Nährstoffe für die Hufqualität

Damit das Hufhorn gebildet werden kann, müssen verschiedene Nahrungsbausteine in ausreichender Menge vorliegen. So haben Selen, Zink, Mangan, Kupfer oder Biotin sowie eine ausreichende Eiweißversorgung einen wichtigen Einfluss auf das Hornwachstum und die Hornqualität

Biotin und Zink

Vor allem Biotin oder auch Vitamin H genannt, spielt für das gesunde Hufwachstum eine sehr wichtige Rolle. Es gehört zur Familie der B-Vitamine und damit zu den wasserlöslichen Vitaminen. Da diese Gruppe nicht im Körper gespeichert wird, muss eine kontinuierliche Versorgung erfolgen.

Es wird normalerweise in der Darmflora des Dickdarms selbst hergestellt. Dennoch kann es bei Fehlern im Futtermanagement, Verdauungsstörungen, häufigem Kotwasser oder Lebererkrankungen zu Mängeln kommen.
Biotin wird vorrangig als Baustein für diverse Enzyme genutzt und übernimmt damit wichtige Aufgaben im Stoffwechsel.
So ist es beispielsweise wichtig für die Bildung von Keratin. Das wiederum Bestandteil von Haut, Haaren und Hufhorn ist.

Und auch das Spurenelement Zink ist als Bestandteil von zahlreichen Enzymen an vielen Körpervorgängen beteiligt und wird ebenfalls zur Keratin-Bildung benötigt.

Deshalb kann zur Unterstützung der Hornbildung unser Ida Plus Biotin und Zink ergänzend eingesetzt werden. Die Kombination aus Biotin und Zink kann dazu beitragen, die Hufqualität und das Hufwachstum zu verbessern.

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