Teufelskralle für Katzen? Wirkung & Anwendung

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Wusstest du, dass Teufelskralle auch wunderbar bei Katzen angewendet werden kann?
Welche Wirkung die Teufelskralle genau hat und wie sie angewendet wird, zeigen wir dir heute.

Inhaltsverzeichnis
Was ist Teufelskralle überhaupt?
Wie hilft Teufelskralle deiner Katze?
Wie wird die Ida Plus Teufelskralle angewendet und dosiert?
Was musst du bei der Anwendung beachten?
Wie kann ich meine Katze noch unterstützen?

Was ist Teufelskralle überhaupt?

Die Teufelskralle (Harpagophytum procumbens), die ursprünglich in der afrikanischen Savanne beheimatet ist, wird schon seit Jahrhunderten dort als unterstützende Pflanze eingesetzt.

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Interessant ist, dass sie ihren Namen dem Aussehen der Früchte verdankt. Denn diese sind mit breiten Widerhaken ausgestattet, die dadurch leicht im Fell hängen bleiben. So findet übrigens auch die Verbreitung der Teufelskralle statt.
Die Wirkung beruht dabei auf den besonderen Inhaltsstoffen der Wurzel – den sogenannten Bitterstoffen. Zu denen gehören die Iridoide, Flavonoide und das Harpagosid. Daneben sind Phenolglykoside und reichlich Kohlenhydrate in der Pflanze enthalten.

Wusstest du, dass es auch eine europäische Pflanzen mit diesem Namen gibt? Die beiden Pflanzenarten sind jedoch nicht miteinander verwandt und die europäische Art besitzt auch keine entsprechende Wirkung.
Achte also immer darauf, dass es sich um eine afrikanische Teufelskralle handelt.

Wie hilft Teufelskralle deiner Katze?

Die in der Teufelskralle enthaltenen Inhaltsstoffe, wie Harpagosid, Flavonoide etc. können die Gelenkfunktion positiv beeinflussen.

Und so kann die Teufelskralle die natürliche Gelenkfunktion und den Gelenkstoffwechsel unterstützen.

Ebenso kann die Teufelskralle gut bei älteren Tieren, die sich nicht mehr gern bewegen, eingesetzt werden. So wird die Lebensqualität, durch die Unterstützung von Gelenken und Sehnen, positiv beeinflusst.
Zusätzlich wird dein Liebling mit vielen Mineralien und Glykosiden versorgt. Das wiederum fördert insgesamt das Wohlbefinden.

Wie wird die Ida Plus Teufelskralle angewendet & dosiert?

Teufelskralle

Ida Plus Teufelskralle ist ein reines Naturprodukt und besteht aus 100% gemahlener Teufelskralle. Das Pulver kann ergänzend zur normalen Fütterung verabreicht werden und sollte am besten kurweise (6-8 Wochen) angewendet werden.

Die Dosierungen richten sich dabei nach dem Gewicht deiner Katze.
Entsprechend unserer Fütterungsempfehlung, bekommen Hunde und Katzen, je 5 kg Körpergewicht 0,5 g Teufelskralle 1x täglich.
Pferde und Ponys erhalten 5 g je 100 kg Körpergewicht.
Ein gehäufter Messlöffel enthält 1g.

Beachte bitte, dass die Teufelskralle ihre volle Wirksamkeit erst bei längerer Einnahme entfaltet. Nach einer einmaligen Gabe, kann noch keine Verbesserung erwartet werden.

Was musst du bei der Anwendung beachten?

Tragende Katzen sollten keine Teufelskralle erhalten. Ansonsten treten Nebenwirkungen aber nur selten auf. Gelegentlich kann es zu Erbrechen oder Durchfall kommen. In diesen Fällen solltest du die Dosis entsprechend reduzieren oder ein anderes Produkt verwenden.

Außerdem sollten Tiere mit Gallensteinen oder einer Neigung zur Gallenstein-Bildung ebenfalls keine Teufelskralle erhalten, da die enthaltenden Pflanzenstoffe eine anregende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt haben können.

Nachfolgend geben wir dir noch einige weitere allgemeine Tipps an die Hand, wie du deine Katze zusätzlich unterstützen kannst.

Wie kann ich meine Katze noch unterstützen?

Neben der Gabe von Teufelskralle, kann vor allem die Ergänzung mit Lachsöl und Grünlippmuschel sinnvoll sein und die natürliche Gelenkkraft positiv beeinflussen.
Neben diesen gelenkunterstützenden Nährstoffen kann man seine Katze aber noch weiter unterstützen.

Folgende allgemeine Tipps sind gerade bei älteren Katzen, die sich nicht mehr so gerne bewegen möchten, von Bedeutung:

Genügend Bewegung:
Du kennst wahrscheinlich den Rat „wer rastet, der rostet“ und das gilt auch für deine Katze. Denn die Gelenke brauchen die Bewegung um normal funktionieren zu können. Dabei sollten die Gelenke aber nicht überlastet werden. Also, animiere deine Katze nicht mehr von und auf hohe(n) Gegenständen zu springen. Auch Spiele, die mit vielen Wendungen und Stopps einhergehen (zum Beispiel eine Reizangel) sollten besser vermieden werden.

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Übergewicht vermeiden:
Damit die Gelenke möglichst entlastet werden, solltest du bei deiner Katze auf die perfekte Figur achten.

Massage, Physiotherapie oder Wärme:
Kann dabei helfen die Muskulatur zu entspannen und aufzubauen. Denn neben der Bewegung ist auch der Muskelaufbau ein wichtiger Aspekt, um die Gelenkkraft zu unterstützen.

Der perfekte Liegeplatz:
Bei einer älteren Katze darf der Liegeplatz gerne besonders weich und warm ausfallen. Achte zusätzlich darauf, dass dieser in einem zugluftfreien Bereich liegt. Dies tut nicht nur den Gelenken gut, sondern steigert insgesamt das Wohlbefinden deines Lieblings.

Du siehst, man kann einiges tun, um die Gelenkkraft, die Bewegungsfreude und nicht zuletzt dadurch auch das Wohlbefinden zu steigern.
Am besten wirken die Maßnahmen übrigens, wenn du sie kombinierst.

Verrate uns doch mal, wie du deine Katze unterstützt?


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