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Parasiten bei Haustieren

Parasiten bei Haustieren sind eine echte Herausforderung für alle Frauchen und Herrchen. Klein und hinterhältig schleichen sie sich in das Fell unserer Lieblinge und treiben ihr Unwesen. Oft bleibt ein Befall unbemerkt, was nicht nur nervig ist, sondern auch schlimme Folgen haben kann.
Lästiges Jucken, schmerzende Hautentzündungen und gefährliche Krankheiten können durch einen Parasitenbefall entstehen. Daher ist die Suche nach geeigneten Repellents und Mitteln gegen Zecken, Milben, Flöhe, Mücken & Co. für viele Haustierbesitzer ein ständiger Begleiter.
Neben chemischen Produkten wird auch der natürliche Schutz gegen Parasiten bei Haustieren immer beliebter. Viele Haustierbesitzer möchten ihren Lieblingen die "Chemiekeule" nicht zumuten und vertrauen auf die Kraft der Natur. Aber welche Lösung ist optimal gegen welchen Parasiten?

Unsere Top-Seller gegen Parasiten

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Zecken

Alles, was du über einen Zeckenbefall, übertragbare Krankheiten, Zeckenprävention und die Entfernung einer Zecke wissen solltest. 

Eine vollgesaugte Zecke.

Wissenswertes über Zecken

Vorkommen

In Deutschland kommen vor allem die Zeckenarten "Holzbock" und "Buntzecke" vor, seltener findet man die Braune Hundezecke. Im Winter verfallen Zecken in eine Art Winterstarre. Sogar tiefe Minustemperaturen können sie überleben. Ist der Winter mild, ist es sogar möglich, dass sie das gesamte Jahr über aktiv bleiben.  Generell kann man allerdings sagen, dass Zecken ab einer Temperatur von etwa 7 °C aktiv werden. Das heißt, dass spätestens im März die Zeckensaison wieder eröffnet ist.

Wo Zecken lauern

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Zecken auf Bäumen lauern und sich dann auf potenzielle Opfer fallen lassen. Das stimmt allerdings nicht. Vielmehr sitzen sie bevorzugt auf Grashalmen oder auf Sträuchern und warten darauf , dass ein passender Wirt an ihnen vorbeiläuft. 

Wie Zecken unsere Vierbeiner befallen

Die Zecke klammert sich mit ihren Beinen innerhalb kürzester Zeit an ihrem Opfer fest und sucht dann nach der idealen Stelle für die Blutmahlzeit. Dabei bevorzugt sie Körperpartien mit dünner Haut, wie Achseln, Leiste, Kopf, Ohren oder auch den Genitalbereich.
Zecken erkennen ihre Opfer übrigens mithilfe von Tasthaaren und dem Haller’schen Organ. Über dieses spezielle Organ können sie Geruch, das Kohlendioxid der Ausatemluft und die Körperwärme ihrer Opfer wahrnehmen und sich dadurch sehr gut vorbereiten.

Übrigens: Wusstest du, dass Zecken einen Stechapparat besitzen und man daher von einem Zeckenstich und nicht von einem Zeckenbiss redet?

Durch Zecken übertragbare Krankheiten

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Anaplasmose

Die Anaplasmose wird durch Bakterien der Gattung Anaplasma verursacht, die einen Teil der weißen Blutkörperchen befallen. Trotzdem verläuft die Krankheit vielen Fällen ohne jegliche Krankheitsanzeichen, wodurch sie sehr schwierig zu erkennen ist. 

Zu Beginn zeigt sie sich durch Müdigkeit und Lustlosigkeit. Bei schwereren Verlaufsformen kommen unspezifische Symptome, wie hohes Fieber, Appetitlosigkeit sowie Lahmheit und Blutungen vor. Auch Gewichtsverlust und verstärkter Durst können auf eine Anaplasmose hinweisen. 

Die Anaplasmose kann über Erreger im Blut nachgewiesen werden. Eine rechtzeitige Antibiotika-Behandlung kann helfen.

Babesiose

Eine Babesiose, auch Hundemalaria genannt, wird von der Buntzecke und der Braunen Hundezecke übertragen. Sie lässt sich anfangs so gut wie nicht erkennen. Unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit, Fressunlust und Ähnliches können ebenso auf andere Krankheiten hindeuten. In einigen Fällen kann es sogar bis zu drei Wochen dauern, bis du Anzeichen einer Infektion erkennen kannst.

Häufig zeigt sich aber bereits einige Tage nach einem infektiösen Zeckenstich hohes, schubartiges FieberBlasse Schleimhäute, Gelbsucht und rötlich-brauner Urin, der durch den Abbau der der roten Blutkörperchen entsteht, können ebenso weitere Symptome sein, wie Blutarmut. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Nierenversagen als Folge einer akut verlaufenden Babesiose kommen.
Die Behandlung einer Babesiose erfolgt mittels Antiprotozoika. Das sind Mittel, die einzellige Parasiten bekämpfen. Noch mehr Informationen zur Babesiose findest du in unserem Blogbeitrag.
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Borreliose

Die Borreliose ist die wohl bekannteste von Zecken übertragbare Krankheit. Auch sie wird durch Bakterien verursacht. Bevor wahrnehmbare Krankheitsanzeichen auftreten, kann es Monate dauern. Wenn Symptome auftreten, sind diese eher unspezifisch on Form von Fieber, Müdigkeit, Lymphknotenschwellung und mangelnder Bewegungsfreude. Es können auch Lahmheit, Gelenkschwellung oder in seltenen Fällen neurologische Probleme auftreten. 

Häufig wird die Borreliose dadurch erst so spät erkannt, dass eine Antibiotika-Behandlung nicht mehr den gewünschten Erfolg zeigt.

Eine Borreliose nachzuweisen ist zum Teil sehr schwierig, da ein positiver Antikörper-Nachweis nicht gleichbedeutend mit einer Erkrankung ist. Dies bedeutet lediglich, dass der Hund in der Vergangenheit bereits Kontakt mit Borrelien hatte. Wenn Gelenke betroffen sind oder man die Einstichstelle der Zecke kennt, kann ein direkter Erregernachweis von diesem Gewebe Klarheit bringen.

Noch mehr Informationen zum Thema Borreliose findest du in unserem Blogbeitrag.

FSME Virus

FSME ist eine virale Krankheit, die auch Frühsommer-Meningoenzephalitis genannt wird. Im Gegensatz zur Borreliose reicht bereits der bloße Stich, um die Infektionserreger zu übertragen. 

Glücklicherweise erkranken Hunde aber nur selten an FSME, denn der bloße Kontakt mit einer infizierten Zecke bedeutet nicht automatisch die Erregerübertragung. Bei einem intakten Immunsystem kümmern sich die körpereigenen Abwehrkräfte um die Eliminierung der Viren. 

Es wird vermutet, dass genesene Hunde anschließend eine Resistenz gegen FSME entwickeln. Gefährdet von einer Erkrankung sind allerdings ältere Hunde oder Hunde mit einem geschwächten Immunsystem. Im Verlauf der Krankheit kommt es zu einer Entzündung der Hirnhäute. 

Zu Beginn entwickeln sich Fieber, Schwindel und Muskelzittern. Hinzu kommen können Müdigkeit, Krämpfe, Lähmungen, Verhaltensänderungen oder Bewusstseinsstörungen. FSME ist zwar selten, verläuft allerdings oft schwer und kann tödlich enden, denn die Therapiemöglichkeiten beschränken sich nur auf die Linderung der Symptome.

Bestimmte Gebiete in Deutschland sind besonders betroffen. FSME- Risikogebiete sind:

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Hessen
  • Rheinland-Pfalz
  • Sachsen
  • Thüringen

Eine detaillierte Karte zu diesen einzelnen Gebieten findest du auf der Seite des Robert Koch Instituts.

Zeckenprävention

Jetzt weißt du, wie wichtig es ist, dass es gar nicht erst zu einem Zeckenbefall kommt. Aber wie schafft man es, den ganzen Sommer ZeckenFrei zu bleiben?

Wir von Ida Plus haben ein Spray entwickelt, dass mit der Kraft der Natur die lästigen Plagegeister in die Flucht schlägt. 

Ida Plus ZeckenFrei

Unser ZeckenFrei enthält unter anderem Geraniol - ein ätherisches Öl, das sich in vielen Pflanzen und Kräutern findet. Außerdem ist Nelkenblätteröl enthalten. Den Geruch dieser Öle mögen die meisten Insekten nicht und halten sich fern. Außerdem ist ZeckenFrei besonders hautfreundlich und daher für empfindliche Vierbeiner geeignet.

Wirksam und natürlich? Das geht!

Durch die repellierende, nicht tötende Wirkungsweise besteht keine Gefahr für nützliche Insekten, wie beispielsweise Bienen. ZeckenFrei ist schlecht wasserlöslich und selbst nach einem Bad bleibt der Schutz noch aktiv.

Du möchtest mehr über den natürlichen Zeckenschutz erfahren?

Wir haben dir in unserem Blogartikel "Natürlicher Zeckenschutz" unsere Tipps und Ticks zusammengefasst - unbedingt reinlesen!


Übrigens: Wusstest du, dass einige potenzielle Krankheitserreger von Zecken erst nach einigen Stunden übertragen werden? Beispielsweise werden Borrelien erst nach 16-24 Stunden von infizierten Zecken übertragen!

Der Lebenszyklus einer Zecke wird in einem GIF dargestellt.

Zecken richtig entfernen 

Wenn dein Vierbeiner trotz aller Maßnahmen mit einer Zecke nach Hause kommt ist es wichtig, diese so schnell wie möglich zu entfernen. 

Dazu kannst du eine Zeckenzange, Zeckenkarte oder eine Zeckenschlinge nutzen. Am besten greifst du diese nahe an der Haut (Kopfbereich der Zecke) und ziehst sie vorsichtig und gleichmäßig nach oben heraus. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass ein Teil der Zecke in der Haut deines Lieblings steckenbleibt. Anschließend solltest du die Stelle sorgfältig desinfizieren und einige Tage lang beobachten. Wenn dir etwas komisch vorkommt, suche am besten sofort den Tierarzt deines Vertrauens auf.

Du willst alles noch einmal ausführlich nachlesen? Kein Problem! Diese 5 Tipps solltest du beim Entfernen einer Zecke unbedingt beachten!

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Flöhe

Flöhe sind nervige Plagegeister, die auch von deinem Vierbeiner auf dich übertragen werden können. Wie du bei einem Flohbefall handeln solltest, erklären wir dir hier!

Eine Katze kratzt sich mit der Hinterpfote am Hals.

Wissenswertes über Flöhe

Floharten

Weltweit gibt es etwa 2.400 Floharten. Jede dieser Arten hat sich auf bestimmte Wirte spezialisiert, kann jedoch auch andere Wirte befallen. Bei uns in Deutschland ist die häufigste Flohart der Katzenfloh. Er befällt Hunde und Katzen gleichermaßen und macht auch vor dem Menschen nicht Halt. Der Mensch fungiert jedoch nur als Zwischenwirt weshalb sich der Katzenfloh nicht dauerhaft auf ihm befindet.

Wie Flöhe unsere Vierbeiner befallen

Wildtiere wie Mäuse oder Igel sind häufig Überträger von Flöhen. Flöhe können aber natürlich auch von anderen Hunden und Katzen übertragen werden, denn Flöhe können – je nach Art – 25 bis 50cm weit springen! Eine Infektion über Artgenossen ist jedoch weitaus seltener als über Wildtiere.  Ein Flohbefall ist generell das ganze Jahr über möglich. In den wärmeren Monaten solltest du aber besonders gut aufpassen, da dein Vierbeiner sich vermehrt draußen aufhält und so der Kontakt zu Wildtieren wahrscheinlicher ist.

Übrigens: Nur 5% der Flohpopulation befindet sich direkt auf dem befallenen Tier. 95% der Flohpopulation hält sich in Form von Eiern, Larven und Flohpuppen in der näheren Umgebung auf!

Sind Flöhe gefährlich für meine Haustiere?

Flöhe sind generell nur unter bestimmten Umständen gefährlich für Haustiere. Ausgewachsene Flöhe leben von dem Blut ihrer Wirte und können damit sehr junge Katzen oder Hundewelpen schwächen.

Das größte Problem eines Flohbefalls ist, dass er sehr langanhaltend und vor allem lästig sein kann. An der Einstichstelle des Flohstichs entsteht bei Mensch und Tier ein enormer Juckreiz. 

Einige Hunde reagieren allergisch auf Flohbisse und entwickeln in der Folge eine Floh-Allergie-Dermatitis, bei der sich die Flohbisse stark entzünden. In diesem Fall sollte sich ein Tierarzt deinen Hund genauer anschauen.

Zudem können Flöhe auch Überträger des Gurkenkernbandwurmes sein. Wenn dein Haustier bei der Fellpflege einen infizierten Floh verschluckt, nistet sich der Bandwurm im Darmtrakt deines Lieblings ein.

Eine Katze erkundet die Natur.
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Flöhe loswerden

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Das Ida Plus ZeckenFrei bietet einen hochwirksamen Schutz gegen Zecken, Flöhe, Milben und andere Insekten. Mit nur einer Anwendung ist dein Liebling bis zu 2 Wochen geschützt! Die hochwirksame Rezeptur aus natürlichen Ölen und abwehrstarkem Geraniol ist außerdem absolut ungefährlich für Bienen und andere Nützlinge. 

Wie bemerke ich einen Flohbefall?

Häufiges Kratzen ist eines der auffälligsten Anzeichen für einen Befall. Katzen zeigen jedoch oftmals keine Symptome, weshalb selbst ein starkes Flohproblem lange Zeit unbemerkt bleibt.

Durch das Kämmen mit einem speziellen Flohkamm kannst du den Flohkot im Fell deiner Samtpfote finden. Nach der Fellpflege solltest du mit dem Kamm über ein sauberes Tuch streichen. Sind rötlich-braune Rückstände auf dem Tuch zu erkennen, so ist dein Liebling mit größter Wahrscheinlichkeit von Flöhen befallen.

Ein Gif zeigt auf, dass Flöhe sich zu 5% am Tier direkt aufhalten. Die Eier, Larven und Puppen sind zum Großteil in der Umgebung.

Was muss ich bei der Behandlung beachten?

Wichtig ist, dass prophylaktisch alle Haustiere behandelt werden. Es kann nämlich sein, dass noch ungeschlüpfte Flöhe im Fell deiner Lieblinge haften. Ohne Maßnahmen würde sich der Flohbefall nach einiger Zeit wiederholen. 

Wie du in der Animation siehst, hält sich ein Großteil des Flohbefalls in der näheren Umgebung auf. Daher solltest du dringend auch alle Plätze mitbehandeln, an deinen deine Vierbeiner sich gern aufhalten. Die Behandlung sollte über mehrere Monate erfolgen, damit auch später schlüpfende Flöhe bekämpft werden. Vor der Behandlung ist es ratsam gründlich Staub zu saugen, da durch die Erschütterungen die Flohpuppen, die sich in Ritzen verborgen halten, zum Schlüpfen animiert werden. Der Staubsaugerbeutel sollte danach entsorgt werden. 

Kleidung sollte – sofern möglich – bei mindestens 60° gewaschen werden. Für die Reinigung von Möbeln empfiehlt sich ein Dampfreiniger, da dieser die Flöhe in allen Entwicklungsstadien bekämpft.
Übrigens: Ein Flohweibchen kann bis zu 50 Eier am Tag und über 2000 Eier in ihrem gesamten Leben legen. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich dann verpuppen. Diese Flohpuppen werden durch Erschütterungen dazu animiert zu schlüpfen und können daher auch mehrere Monate ohne Nahrung im Puppenstadium überleben!
Eine Katze mit einer kleinen Familie

Wie kann ich einem Flohbefall vorbeugen?

Leider reicht Staubsaugen und Waschen nicht aus, um rundum vor einem Flohbefall geschützt zu sein. Trotzdem ist eine gute Hygiene maßgebend für die Vorbeugung. Außerdem gibt es spezielle Flohhalsbänder, die das lästige Ungeziefer abwehren. Alternativ kannst du regelmäßige Badeeinheiten mit Anti-Floh-Shampoo durchführen – dabei solltest du aber immer daran denken, dass diese Shampoos nicht ausschließlich auf natürlicher Basis hergestellt sind. Deshalb musst du abwägen, ob eine regelmäßige chemische Behandlung wirklich das Richtige für dich und deine Fellnase ist. 

Die einfachste und günstigste Variante ist eine regelmäßige Kontrolle mit einem Flohkamm – so wird ein eventueller Befall möglichst früh entdeckt. Zusätzlich ist das Ida Plus Zeckenfrei-Spray zur Prävention vor einem Befall empfehlenswert. Die Haustierbetten solltest du möglichst auf Holzböden oder Fliesen stellen, da sich die Flöhe nicht festsetzen können. Die Larven halten sich nämlich besonders lange in den tiefen Lagen von Teppichen auf.

Herbstgrasmilben

Jucken, kratzen, beißen, schubbern: Herbstgrasmilben sorgen für unruhige Zeiten. Aber was hat es mit diesem Parasit auf sich? Die Antworten findest du hier.

Das Verhalten von Herbstgrasmilben in einem Gif erklärt. Sie Wandern zu feuchtwarem Körperstellen mit dünner Haut. Sie die oberste Hautschicht mit ihrem Speichel auf, was zu Juckreiz führt.

Wissenswertes über Herbstgrasmilben


Wo kommen Herbstgrasmilben vor?

Vor allem im Spätsommer und Herbst sind die Herbstgrasmilben (auch Grasmilben/Heumilben genannt) besonders aktiv und kommen bevorzugt auf Wiesen, Weiden sowie in Parks und Gärten vor.  Auch in Laubhaufen und an Waldrändern sind sie massenweise zu finden. Außerdem lieben sie Wärme und sind besonders um die Mittagszeit aktiv. Die erwachsene Milbe ist etwa 2 Millimeter groß, während die Larven weniger als 0,3 Millimeter groß sind.

Wie Herbstgrasmilben ihre Opfer befallen

Ausgewachsene Grasmilben legen ihre Eier auf Grashalmen ab. Sobald die Larven geschlüpft sind, wandern sie auf die Spitze der Grashalme und warten auf einen potenziellen Wirt. Sobald ein Pferd, ein Hund, eine Katze oder auch ein Mensch durch das Gras läuft, erklimmen die Larven ihren Wirt. Deshalb sind bevorzugt auch Körperteile betroffen, die mit den Pflanzen oder dem Boden Kontakt hatten (Pfoten, Beine, Bauch, Brust oder Schnauze).

Herbstgrasmilben ritzen mit ihren Mundwerkzeugen die oberste Hautschicht ein, lösen mit ihrem Speichel das Gewebe auf und trinken es dann. Die Larven sind also nicht auf eine Blutmahlzeit aus. Nach bis zu 72 Stunden sind die Milbenlarven satt und lassen sich fallen.

Es handelt sich um einen reinen Einzeltierbefall, denn Herbstgrasmilben werden nicht von Tier zu Tier übertragen. Kommt der erste Frost, sterben die kleinen Plagegeister und der Spuk ist vorbei.

Übrigens: Ausgewachsene Herbstgrasmilben sind Vegetarier und ernähren sich von Pflanzenresten am Boden. Nur die orangeroten Larven haben es auf einen tierischen Wirt abgesehen!

Wie bemerke ich einen Befall?

Das spezielle Speichelsekret der Herbstgrasmilbenlarven verursacht allergische Reaktionen und löst starken Juckreiz aus. Besonders Pfoten, Beine, Bauch-, Brust- oder Schnauzenbereich sind bei einem Befall betroffen. 

Wenn dein Liebling also unruhig ist, sich ständig an den besagten Stellen kratzt, eventuell schon kahle Stellen hat und die Haut an den Einstichstellen gerötet oder aufgekratzt ist, kannst du von einem Befall von Herbstgrasmilben ausgehen. Du kannst die betroffenen Stellen nach den kleinen roten Larven absuchen, die man normalerweise auch mit bloßem Auge erkennen kann. Eindeutige Klarheit erhältst du beim Tierarzt, der eine Hautprobe unter dem Mikroskop untersucht.

Wo genau soll ich nach Einstichen suchen?

Hund: Vorrangig die Zehenzwischenräume, die Leistengegend sowie der Augen- und Nasenbereich.


Pferd: Vor allem der Bereich der Fesselbeuge und des Kronsaums sowie der Kopf- und Maulbereich.


Katze: Besonders der Bereich der Zwischenzehen, die Ohr- und Nasengegend sowie die Schwanzspitze.

Eine Herbstgrasmilbe in Nahaufnahme.
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Behandlung & Prophylaxe

Beim Hund 

Präparate, die gegen Flöhe und Zecken eingesetzt werden, können versuchshalber auch zur Abwehr von Herbstgrasmilben eingesetzt werden. Ein Mittel, welches explizit zur Prophylaxe bzw. Behandlung von Grasmilben zugelassen ist, existiert jedoch nicht. Unterstützend zur Abwehr der Grasmilben kann also unser Ida Plus Zeckenfrei eingesetzt werden. Insekten mögen weder den Wirkstoff Geraniol, noch den Duft von Nelkenblätteröl. Ihr Geruchssinn wird irritiert und somit werden sie förmlich in die Flucht geschlagen. 

Außerdem kann es helfen, die Pfoten nach jedem Gassigang gründlich mit lauwarmem Wasser zu waschen. So werden bestehende Larven effektiv entfernt. Ist es bereits zu einem Befall gekommen, können entzündungshemmende Cremes den Juckreiz lindern. Außerdem sollte in jedem Fall vermieden werden, dass der Hund sich daran kratzt und leckt, da dies den Juckreiz zusätzlich verschlimmert. Um die Wundheilung zu unterstützen, kann unser Ida Plus Wundspray eingesetzt werden, das auch zur Anwendung bei nässenden Wunden und Hautverletzungen geeignet ist.

Beim Pferd 

Insbesondre das Waschen des betroffenen Bereichs mit Kernseife oder Apfelessig hat sich bewährt und entfernt bestehende Larven. Um den Juckreiz zu lindern, kann Schwarzkümmelöl auf die betroffenen Stellen gegeben werden. Aber Achtung: Nur bei intakter Hautbarriere anwenden, da die Anwendung bei offenen Wunden unangenehm brennen kann! Unterstützend zur Vermeidung eines Befalls können auch pflanzliche Mittel wie etwa Nelkenblätteröl eingesetzt werden, wie beispielsweise in unserem Ida Plus Zeckenfrei enthalten. 

Um die Regeneration und Wundheilung nach einem Befall zu unterstützen, kann unser Ida Plus Wund Spray eingesetzt werden. Die enthaltenen gutartigen probiotischen Bakterien befreien die Haut von mikroskopisch feinstem Schmutz und unterdrücken die Vermehrung pathogener Wundkeime auf der Hautoberfläche. Durch den hohen Feuchtigkeitsbedarf der probiotischen Bakterien fördern diese zudem das Trocknen der betroffenen Bereiche und unterstützen so die natürliche Regeneration der Haut. So wird eine optimale Wundversorgung sichergestellt.

Bei Katzen

Auch bei Katzen können Präparate für die Zecken- und Flohbekämpfung gegen die Herbstgrasmilbe eingesetzt werden. Bei Katzen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es sich um Präparate handelt, die ausdrücklich für Katzen zugelassen sind. Präparate mit beispielsweise dem Wirkstoff Permethrin, welcher gerne bei Hunden eingesetzt werden, können bei Katzen zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.

Darüber hinaus sollten Katzen auch keine Mittel mit ätherischen Ölen, wie z. B. Teebaumöl, erhalten, da ätherische Öle zu schweren allergischen Reaktionen führen können. Bei bestehenden Wunden kann unser Ida Plus Wund Spray zuverlässig die Wundheilung unterstützen.
Übrigens: Um zu schauen, ob sich beispielsweise in deinem Garten Herbstgrasmilben aufhalten, kannst du ganz einfach einen Test machen, indem du ein weißes Tuch oder einen weißen Teller mitten auf die Wiese stellst. Hast du einen Befall, kannst du bereits nach kurzer Zeit kleine orange oder rote „Punkte“ auf dem Teller oder dem Tuch sehen.

Umgebungsbehandlung

Solltest du in deinem Garten tatsächlich Herbstgrasmilben finden, kannst du mit dem Ida Plus Kieselgur Natur oder dem Ida Plus Gurlite Pulver die Umgebung behandeln.

Kieselgur ist – neben vielen anderen Eigenschaften – vor allem dafür bekannt, dass es sehr gut Feuchtigkeit reguliert. Und zwar in einem kaum vorstellbaren Maß. Ein Milliliter Kieselgur besteht aus ca. einer Milliarde versteinerter Kieselalgenschalen. Auf einen Liter hochgerechnet entspricht das 1.000.000.000.000! Die mikroskopisch kaum auszumachenden Sedimente sind dabei nicht „massiv“, sondern bestehen aus unzähligen winzigen Poren. Poren, die – ähnlich einem Schwamm – Feuchtigkeit aufsaugen und speichern. Natürliche Kieselgur für den Einsatz im Stall, im Garten und im Haus. Unverzichtbar für die naturnahe Pflege des Lebensraumes.

Unser Ida Plus Gurlite Pulver ist noch saugfähiger und spitzer als Kieselgur und trocknet die Schädlinge dadurch noch schneller aus. Es besteht aus 100% natürlichem Gestein. 
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Hirschlausfliegen

Nicht nur lästig, sondern auch potenziell gefährlich

Eine Hirschhausfliege läuft über die haut eines Menschen.

Wissenswertes über Hirschlausfliegen

Vorkommen und Verbreitung

Wie der Name schon andeutet handelt es sich um eine Fliege, die jedoch bei näherer Betrachtung einen ausgeprägten Stechrüssel und starke Haken an den abgespreizten Beinen besitzt. Vor allem im Spätsommer und Herbst (August – Oktober) ist sie sehr aktiv. 
Sie lebt hauptsächlich in Waldgebieten und ist in der Regel in Schwärmen unterwegs. Dort befällt sie hauptsächlich Wildtiere wie Rehe, Hirsche oder Wildschweine. Aber in den letzten Jahren wurden auch immer mehr Hunde, Pferde und Menschen attackiert. Durch die milden Winter werden die Larven nicht abgetötet und die Hirschlausfliege verbreitet sich zunehmend. Deshalb ist zukünftig mit einem verstärkten Auftreten dieser Parasiten zu rechnen.

Wie Hirschlausfliegen unsere Vierbeiner befallen

Genauso wie Zecken ernährt sich auch die Hirschlausfliege von Blut und ist deshalb immer auf der Suche nach einem geeigneten Wirt. Im Gegensatz zu Zecken sucht sie den potenziellen Wirt zielgerichtet aus und attackiert ihn dann. Bewegt man sich in ihrem Umfeld, kann es also passieren, dass Mensch und Tier regelrecht angeflogen werden. Hat sie einen geeigneten Wirt gefunden und ist gelandet, verliert sie relativ schnell ihre Flügel und sucht, schnell krabbelnd, eine dicht behaarte Stelle, um zustechen zu können. Dabei krallt sie sich mit den Haken an den Beinen am Wirt fest.

Übrigens: Hirschlausfliegen tragen oftmals das Bakterium „Bartonella schoenbuchensis“ in sich, welches beim Biss übertragen werden kann. Fieber, Hautentzündungen und Herzmuskelerkrankungen wurden beim Menschen beschrieben. Inwieweit dies auch beim Tier der Fall ist, wurde bisher jedoch noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen.

Besonders betroffene Bereiche

Beim Menschen sind häufig die Kopf- und Nackenregion betroffen (bevorzugt Menschen mit langen Haaren).

Beim Hund werden Kopf- und Ohrenbereich, Innenschenkel, Aftergegend sowie Rute bevorzugt. Beim Pferd sind es Aftergegend, Innenschenkel, Euter, Schweif und Mähne.

Wie bemerke ich einen Befall?

Immer mehr Pferdebesitzer*innen berichten davon, dass sich ihre Tiere in der Nähe der Hirschlausfliegen nervös bis panisch verhalten und immer wieder versuchen sich an den Bissstellen zu kratzen und zu beißen.

Wenn dein Hund oder dein Pferd also plötzlich und „grundlos“ sehr nervös, unruhig bis panisch ist, solltest du deinen Liebling unbedingt nach Hirschlausfliegen absuchen. Nach dem Biss kommt es sehr häufig zu einer starken Schwellung, Schmerzen und starkem Juckreiz. Entzündungen an der Bissstelle sowie Hautausschläge können als Komplikation auftreten.

Der Lebenszyklus der Hirschlausfliege

Die Hirschlausfliege greift ihren Wirt an, krabbelt blitzschnell über dessen Haut, um einen geeigneten Platz für ihre Blutmahlzeit zu finden. Am liebsten ist ihr dabei ein dichtes Haar- oder Fellkleid, in dem sie sich mit den Krallen am Ende ihrer langen Beine festhält. Dann schmeißt die Hirschlausfliege ihre Flügel ab, sticht mit ihrem Rüssel zu und beginnt Blut zu saugen. Dies dauert etwa 20 min, sie kann auch mehrmals zustechen. Zwischen den Blutmahlzeiten sucht sie nach einem Partner zur Vermehrung. 

Die weibliche Hirschlausfliege bringt dann eine einzelne Larve zur Welt. Diese fällt zu Boden, verpuppt sich dort und schlüpft in der nächsten Saison als erwachsene Hirschlausfliege, die sich einem Schwarm anschließt – der Kreislauf beginnt von vorne. Wärme begünstig die Ausbreitung der Fliege – aus diesem Grund breiten sie sich besonders rasch nach wärmeren Wintern aus.

In einem Gif wird der Lebenszyklus einer Hirschlausfliege dargestellt.

Prävention

Auf der Weide oder auf Ausritten schützen Fliegendecken vor den Plagegeistern. Praktischerweise bleiben die Hirschlausfliegen in ihren Schwärmen meist wochenlang an den selben Stellen. Die Hirschlausfliege kann nicht sehr weit fliegen, daher kannst du beim Ausritt die Stellen gut meiden, an denen du Schwärmen zuvor begegnet bist.

Am besten ist es, wenn die Fliege sich noch nicht festgesaugt hat, denn dann ist sie nur schwer auffindbar. Daher solltest du das Fell deines Vierbeiners nach Ausflügen gründlich absuchen, besonders in den gefährdeten Bereichen. Es kann hilfreich sein, das Haarkleid deines Lieblings nach den Spazierengehen mit einem Flohkamm durchzukämmen.


Wie wird man den Parasit wieder los?

Bewährt hat sich die sogenannte Klebeband-Methode. Die Hirschlausfliege lässt sich schwer mit den Fingern entfernen, daher lohnt es sich, ein Klebeband dabei zu haben, mit dem man mehrere Fliegen gleichzeitig fixieren und entfernen kann.

Zuhause kannst du dein Pferd abspritzen und deinen Hund abduschen, um Hirschlausfliegen aus dem Fell zu bekommen.

Außerdem soll es gute Erfahrungen mit Repellents gegeben haben, zu denen auch unser ZeckenFrei gehört. Nachgewiesen ist das allerdings nicht.

Die Bissstellen kannst du kühlen und z.B. mit unserem Ida Plus Wundspray behandeln, sodass die Heilung unterstützt wird. Wenn sich an den Bissstellen (größere) Entzündungen bilden, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.