Ein Hund hat eine Schicht Schnee auf dem Kopf und leckt mit seiner Zunge nach dem Schnee.
Ein Hund hat eine Schicht Schnee auf dem Kopf und leckt mit seiner Zunge nach dem Schnee.

Schnee fressen beim Hund: Symptome, Schneegastritis & was jetzt hilft

Viele Hunde lieben Schnee. Sie toben begeistert durch die weiße Landschaft, wälzen sich und plötzlich wird aus dem Spiel Ernst: Der Hund beginnt, Schnee zu fressen. Für viele Halter wirkt das lustig oder harmlos. Doch wenn ein Hund Schnee frisst, kann das tatsächlich zu Magenproblemen führen.

Besonders häufig ist die sogenannte „Schneegastritis“. Dieser Begriff wird umgangssprachlich verwendet und beschreibt eine Reizung oder Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), die durch das Fressen von Schnee ausgelöst wird. Vor allem im Winter suchen viele Hundehalter genau nach diesem Thema, weil nach einem Spaziergang plötzlich Erbrechen oder Unwohlsein auftreten.

Warum frisst mein Hund Schnee?

Wenn ein Hund Schnee frisst, steckt meist kein krankhafter Grund dahinter. Häufig passiert es aus reiner Spielfreude oder aus Neugier. Beim Toben wird Schnee geschnappt, gekaut und geschluckt, oft ohne dass der Hund bewusst „fressen“ will. Manche Hunde nutzen Schnee auch, um sich nach Bewegung abzukühlen oder ihren Durst zu stillen, wenn unterwegs kein Wasser angeboten wird. Problematisch wird es vor allem dann, wenn Hunde wiederholt größere Mengen Schnee aufnehmen. Dann kann aus dem harmlosen Verhalten schnell eine Belastung für den Magen werden.

Ist Schnee fressen beim Hund gefährlich?

In kleinen Mengen ist sauberer, frischer Schnee meist kein Problem. Schwierigkeiten entstehen vor allem durch drei Faktoren: Kälte, Salz und Verunreinigungen.
Der eiskalte Schnee trifft direkt auf die empfindliche Magenschleimhaut und kann diese reizen. Noch problematischer ist jedoch das, was sich im Schnee befindet. Streusalz ist stark schleimhautreizend und kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Wird sehr viel Salz aufgenommen, kann es sogar zu einer Salzvergiftung (Hypernatriämie) kommen. Zusätzlich können sich im Schnee Schmutz, Abgase, Urinreste oder andere Schadstoffe befinden.
Gerade diese Kombination macht das Schneefressen für empfindliche Hunde riskant.

Was genau ist eine „Schneegastritis“?

Medizinisch spricht man von einer Gastritis, also einer Entzündung der Magenschleimhaut. Der Begriff „Schneegastritis“ beschreibt dabei lediglich die Ursache: die Reizung durch Schnee. Die Schleimhaut reagiert auf Kälte und Reizstoffe mit einer Entzündungsreaktion. Manche Hunde sind dabei sehr robust, andere reagieren schon auf kleine Mengen Schnee mit deutlichen Beschwerden.

Hund frisst Schnee : Diese Symptome können auftreten

Wenn dein Hund nach einem Winterspaziergang krank wirkt, lohnt sich ein genauer Blick.

  • Appetitlosigkeit
  • Bauchschmerzen
  • Bauchgrummeln
  • Unruhe
  • Würgen
  • Erbrechen
  • ggf. Durchfall
  • ggf. Fieber


Mein Hund erbricht nach dem Schneefressen: Was kann ich tun?

Bei milden Beschwerden und einem sonst gesunden, erwachsenen Hund kannst du zunächst versuchen, den Magen zu schonen. Wichtig ist vor allem Ruhe. Wildes Spielen oder lange Spaziergänge sind jetzt nicht sinnvoll.
Biete deinem Hund lauwarmes Wasser an, aber nur in kleinen Mengen, damit der Magen nicht erneut überlastet wird. Wenn das Erbrechen aufgehört hat, kannst du mit Schonkost beginnen. Bewährt haben sich leicht verdauliche Speisen wie Moro’sche Möhrensuppe, weich gekochter Reis mit magerem Hähnchenfleisch oder etwas Hüttenkäse. 
Futter und Wasser sollten immer zimmerwarm sein, da Kälte die Schleimhaut weiter reizen kann. Bei Welpen, sehr kleinen Hunden, Senioren oder Tieren mit Vorerkrankungen sollte früher tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Schneegastritis beim Hund

Wann muss ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Hier gilt: Lieber einmal zu früh als zu spät. Hält das Erbrechen länger als 24 Stunden an, befindet sich Blut im Erbrochenen oder Durchfall, wirkt dein Hund apathisch oder hat starke Schmerzen, solltest du sofort handeln. Auch Fieber, neurologische Symptome wie Zittern oder Krämpfe sowie der Verdacht auf viel Streusalz sind klare Gründe für einen Tierarztbesuch. 
Besonders Welpen und alte Hunde sollten bei Magenproblemen früh untersucht werden.

Wie lange dauert eine Schneegastritis beim Hund?

Bei leichter Reizung bessern sich Symptome oft innerhalb von 1–3 Tagen, wenn: 
  • kein weiterer Schnee gefressen wird 
  • der Magen geschont wird 
  • Schonkost gefüttert wird

Was kann ich vorbeugend unternehmen?

Vorbeugung ist der beste Schutz. Nimm im Winter lauwarmes Wasser mit auf Spaziergänge, damit dein Hund seinen Durst nicht mit Schnee stillt. Wenn dein Hund dazu neigt, ständig Schnee aufzunehmen, kann eine Leine helfen, schneller einzugreifen. Schneeballspiele oder Futterspiele im Schnee solltest du vermeiden. Nach dem Spaziergang ist es wichtig, die Pfoten zu reinigen, damit Streusalz nicht abgeschleckt wird. Mit etwas Aufmerksamkeit lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.

Schnee fressen beim Hund: Meist harmlos, aber nicht immer

Viele Hunde fressen Schnee, ohne dass etwas passiert. Doch gerade empfindliche Tiere können mit einer Magenreizung reagieren. Wenn dein Hund Schnee frisst und danach erbricht oder sich unwohl fühlt, solltest du aufmerksam sein, den Magen schonen und auf Warnzeichen achten. So bleibt der Winterspaß für deinen Hund sicher und du ersparst euch unnötige Sorgen.


FAQ zu Schnee fressen bei Hunden


1. Ist Schnee fressen beim Hund schädlich?
Kleine Mengen frischer Schnee sind meist okay. Problematisch wird es bei viel Schnee oder wenn Streusalz/Schmutz drin ist – dann drohen Magenprobleme
2. Warum erbricht mein Hund nach dem Schneefressen?
 Kälte und Verunreinigungen (z. B. Streusalz) können die Magenschleimhaut reizen. Das führt häufig zu Übelkeit und Erbrechen.
3. Was ist Schneegastritis beim Hund?
Damit ist eine akute Magenreizung bzw. Magenschleimhautentzündung gemeint, die nach dem Schneefressen auftreten kann.
4. Welche Symptome sind typisch?
Würgen/Erbrechen, Bauchgrummeln, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und manchmal Durchfall.
5. Was kann ich zuhause tun?
Ruhe, lauwarmes Wasser in kleinen Schlucken und zimmerwarme Schonkost (z. B. Reis mit Huhn), sobald das Erbrechen aufgehört hat.
6. Wann muss ich zum Tierarzt?
Wenn Erbrechen länger als 24 Stunden anhält, Blut dabei ist, dein Hund sehr schlapp wirkt, starke Schmerzen hat oder Zittern/Krämpfe auftreten.
7. Wie verhindere ich, dass mein Hund Schnee frisst?
Wasser mitnehmen, Schneefressen konsequent unterbinden, Schneeball-/Futterspiele im Schnee vermeiden und Pfoten nach dem Spaziergang von Salz reinigen.

Viele Hunde lieben Schnee. Sie toben begeistert durch die weiße Landschaft, wälzen sich und plötzlich wird aus dem Spiel Ernst: Der Hund beginnt, Schnee zu fressen. Für viele Halter wirkt das lustig oder harmlos. Doch wenn ein Hund Schnee frisst, kann das tatsächlich zu Magenproblemen führen.

Besonders häufig ist die sogenannte „Schneegastritis“. Dieser Begriff wird umgangssprachlich verwendet und beschreibt eine Reizung oder Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), die durch das Fressen von Schnee ausgelöst wird. Vor allem im Winter suchen viele Hundehalter genau nach diesem Thema, weil nach einem Spaziergang plötzlich Erbrechen oder Unwohlsein auftreten.

Warum frisst mein Hund Schnee?

Wenn ein Hund Schnee frisst, steckt meist kein krankhafter Grund dahinter. Häufig passiert es aus reiner Spielfreude oder aus Neugier. Beim Toben wird Schnee geschnappt, gekaut und geschluckt, oft ohne dass der Hund bewusst „fressen“ will. Manche Hunde nutzen Schnee auch, um sich nach Bewegung abzukühlen oder ihren Durst zu stillen, wenn unterwegs kein Wasser angeboten wird. Problematisch wird es vor allem dann, wenn Hunde wiederholt größere Mengen Schnee aufnehmen. Dann kann aus dem harmlosen Verhalten schnell eine Belastung für den Magen werden.

Ist Schnee fressen beim Hund gefährlich?

In kleinen Mengen ist sauberer, frischer Schnee meist kein Problem. Schwierigkeiten entstehen vor allem durch drei Faktoren: Kälte, Salz und Verunreinigungen.
Der eiskalte Schnee trifft direkt auf die empfindliche Magenschleimhaut und kann diese reizen. Noch problematischer ist jedoch das, was sich im Schnee befindet. Streusalz ist stark schleimhautreizend und kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Wird sehr viel Salz aufgenommen, kann es sogar zu einer Salzvergiftung (Hypernatriämie) kommen. Zusätzlich können sich im Schnee Schmutz, Abgase, Urinreste oder andere Schadstoffe befinden.
Gerade diese Kombination macht das Schneefressen für empfindliche Hunde riskant.

Was genau ist eine „Schneegastritis“?

Medizinisch spricht man von einer Gastritis, also einer Entzündung der Magenschleimhaut. Der Begriff „Schneegastritis“ beschreibt dabei lediglich die Ursache: die Reizung durch Schnee. Die Schleimhaut reagiert auf Kälte und Reizstoffe mit einer Entzündungsreaktion. Manche Hunde sind dabei sehr robust, andere reagieren schon auf kleine Mengen Schnee mit deutlichen Beschwerden.

Hund frisst Schnee : Diese Symptome können auftreten

Wenn dein Hund nach einem Winterspaziergang krank wirkt, lohnt sich ein genauer Blick.

  • Appetitlosigkeit
  • Bauchschmerzen
  • Bauchgrummeln
  • Unruhe
  • Würgen
  • Erbrechen
  • ggf. Durchfall
  • ggf. Fieber


Mein Hund erbricht nach dem Schneefressen: Was kann ich tun?

Bei milden Beschwerden und einem sonst gesunden, erwachsenen Hund kannst du zunächst versuchen, den Magen zu schonen. Wichtig ist vor allem Ruhe. Wildes Spielen oder lange Spaziergänge sind jetzt nicht sinnvoll.
Biete deinem Hund lauwarmes Wasser an, aber nur in kleinen Mengen, damit der Magen nicht erneut überlastet wird. Wenn das Erbrechen aufgehört hat, kannst du mit Schonkost beginnen. Bewährt haben sich leicht verdauliche Speisen wie Moro’sche Möhrensuppe, weich gekochter Reis mit magerem Hähnchenfleisch oder etwas Hüttenkäse. 
Futter und Wasser sollten immer zimmerwarm sein, da Kälte die Schleimhaut weiter reizen kann. Bei Welpen, sehr kleinen Hunden, Senioren oder Tieren mit Vorerkrankungen sollte früher tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Schneegastritis beim Hund

Wann muss ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Hier gilt: Lieber einmal zu früh als zu spät. Hält das Erbrechen länger als 24 Stunden an, befindet sich Blut im Erbrochenen oder Durchfall, wirkt dein Hund apathisch oder hat starke Schmerzen, solltest du sofort handeln. Auch Fieber, neurologische Symptome wie Zittern oder Krämpfe sowie der Verdacht auf viel Streusalz sind klare Gründe für einen Tierarztbesuch. 
Besonders Welpen und alte Hunde sollten bei Magenproblemen früh untersucht werden.

Wie lange dauert eine Schneegastritis beim Hund?

Bei leichter Reizung bessern sich Symptome oft innerhalb von 1–3 Tagen, wenn: 
  • kein weiterer Schnee gefressen wird 
  • der Magen geschont wird 
  • Schonkost gefüttert wird

Was kann ich vorbeugend unternehmen?

Vorbeugung ist der beste Schutz. Nimm im Winter lauwarmes Wasser mit auf Spaziergänge, damit dein Hund seinen Durst nicht mit Schnee stillt. Wenn dein Hund dazu neigt, ständig Schnee aufzunehmen, kann eine Leine helfen, schneller einzugreifen. Schneeballspiele oder Futterspiele im Schnee solltest du vermeiden. Nach dem Spaziergang ist es wichtig, die Pfoten zu reinigen, damit Streusalz nicht abgeschleckt wird. Mit etwas Aufmerksamkeit lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.

Schnee fressen beim Hund: Meist harmlos, aber nicht immer

Viele Hunde fressen Schnee, ohne dass etwas passiert. Doch gerade empfindliche Tiere können mit einer Magenreizung reagieren. Wenn dein Hund Schnee frisst und danach erbricht oder sich unwohl fühlt, solltest du aufmerksam sein, den Magen schonen und auf Warnzeichen achten. So bleibt der Winterspaß für deinen Hund sicher und du ersparst euch unnötige Sorgen.


FAQ zu Schnee fressen bei Hunden


1. Ist Schnee fressen beim Hund schädlich?
Kleine Mengen frischer Schnee sind meist okay. Problematisch wird es bei viel Schnee oder wenn Streusalz/Schmutz drin ist – dann drohen Magenprobleme
2. Warum erbricht mein Hund nach dem Schneefressen?
 Kälte und Verunreinigungen (z. B. Streusalz) können die Magenschleimhaut reizen. Das führt häufig zu Übelkeit und Erbrechen.
3. Was ist Schneegastritis beim Hund?
Damit ist eine akute Magenreizung bzw. Magenschleimhautentzündung gemeint, die nach dem Schneefressen auftreten kann.
4. Welche Symptome sind typisch?
Würgen/Erbrechen, Bauchgrummeln, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und manchmal Durchfall.
5. Was kann ich zuhause tun?
Ruhe, lauwarmes Wasser in kleinen Schlucken und zimmerwarme Schonkost (z. B. Reis mit Huhn), sobald das Erbrechen aufgehört hat.
6. Wann muss ich zum Tierarzt?
Wenn Erbrechen länger als 24 Stunden anhält, Blut dabei ist, dein Hund sehr schlapp wirkt, starke Schmerzen hat oder Zittern/Krämpfe auftreten.
7. Wie verhindere ich, dass mein Hund Schnee frisst?
Wasser mitnehmen, Schneefressen konsequent unterbinden, Schneeball-/Futterspiele im Schnee vermeiden und Pfoten nach dem Spaziergang von Salz reinigen.

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