So kannst du deinen ängstlichen Hund mit der richtigen Ernährung unterstützen!

So kannst du deinen ängstlichen Hund mit der richtigen Ernährung unterstützen!

Wie zeigt sich ängstliches Verhalten beim Hund?

Ist dein Hund besonders gestresst oder ängstlich, können einfache Tagesaufgaben plötzlich zu einem großen Problem werden.
So können laute Geräusche, ungewohnte Umgebungen oder fremde Personen den eigenen Hund vollkommen aus der Fassung bringen.
Solch eine übersteigerte Angst erschwert nicht nur den Alltag von euch beiden, sondern bedeutet für deinen Hund vor allem eins: Stress pur.

Damit du frühzeitig übersteigerten Angstreaktionen entgegenwirken kannst, ist es wichtig, bereits Unsicherheiten beim Hund zu erkennen und anschließend adäquat zu reagieren.

Unsicherheit äußert sich in den meisten Fällen wie folgt:

  • eingezogene oder gesenkte Rute
  • angespannte Körpermuskulatur
  • defensive, geduckte Körperhaltung
  • der Kopf wird gesenkt getragen
  • der Hund duckt sich, wendet den Blick ab
  • verstärktes Hecheln
  • Zittern
  • Gähnen
  • sich über die Schnauze lecken
  • Jaulen und auch Bellen
  • etc.

Nervennahrung für ängstliche und gestresste Hunde

Um den Körper deines Hundes in Stress- oder Angst-Situationen bestmöglich zu unterstützen und das Gehirn mit ausreichend Energie zu versorgen, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig.

Eine artgerechte und gesunde Ernährung stellt dabei die Basis für starke Nerven dar. Um das Gehirn langfristig mit Energie zu versorgen, braucht der Körper bestimmte Nährstoffe. Das sind vor allem hochwertige Eiweiße, komplexe Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren.

Vitamine

Möchtest du die Nerven deines Hundes stärken, sollte er ausreichend B-Vitamine über die Nahrung aufnehmen, denn sie übernehmen wichtige Aufgaben für die Nervenfunktion und Psyche. 
So tragen unter anderem Vitamin B1, B6 und B12 zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Zu den wichtigen Vitaminen gegen Stress zählen aber auch Vitamin C und Vitamin E. Die Vitamine B2, C und E schützen die Körperzellen vor oxidativem Stress und sollten deshalb reichlich im Hundefutter enthalten sein.

Mineralien

Neben den Vitaminen übernehmen auch die Mineralstoffe wichtige Funktionen im Nervensystem. Um Stress im Hundealltag einfacher zu meistern, sollten, allen voran, Magnesium, Calcium und Kalium in der Ernährung nicht fehlen.
Besonders Magnesium ist wichtig, weil der Mineralstoff zu einer normalen Funktion des Nervensystems beiträgt. 

Tryptophan

Als sogenanntes Glückshormon ist Serotonin an der Entstehung von positiven Gefühlen beteiligt und befördert als Botenstoff im Nervensystem Informationen von einer Nervenzelle zu einer anderen weiter. 
Um Serotonin herzustellen, braucht der Körper die richtigen Bausteine. Das sind vor allem Vitamin B6 und B12 sowie die Aminosäure Tryptophan. Letztere ist besonders in eiweißreichen Lebensmitteln enthalten.
Da Tryptophan jedoch nur mithilfe von Kohlenhydraten ins Gehirn gelangen kann, sind auch diese wichtig für die Serotoninbildung.

Omega-3-Fettsäuren

Die essenziellen Omega-3-Fettsäuren sind wichtige Bestandteile des zentralen Nervensystems und bedeutend für die Funktionsleistung der Nerven.

Als essenzielle Fettsäuren müssen diese wichtigen Bausteine mit der Nahrung aufgenommen werden. Reich an Omega-3-Fettsäuren sind Leinöl oder fetthaltige Fische wie Lachs.

Pro-und Präbiotika

Da viele ängstliche Hunde zusätzlich auch an Durchfällen oder anderen Verdauungsstörungen leiden, solltest du als Hundebesitzer auch die Gesundheit des Magen-Darm-Trakts deines Hundes im Blick haben.
Mittlerweile weiß man, dass die Darmgesundheit einen entschiedenen Einfluss auf das Verhalten hat und umgekehrt. Du kennst sicherlich den Ausdruck „das ist mir auf den Magen geschlagen“.
Um die Darmflora langfristig zu unterstützen, ist der Einsatz von Prä- und Probiotika sinnvoll.

Weitere Tipps, um Stress und Angst zu reduzieren

Was dein Hund in stressigen Situationen braucht, ist vor allem deine Sicherheit und Souveränität.
Ein paar aufmunternde Worte mit beruhigender Stimme und Streicheleinheiten können oftmals schon eine beruhigende Wirkung auf deinen Liebling haben.

Auch Bewegung kann Stress und Angst mindern, denn dadurch werden die Hormone, die in Stress- und Angstsituationen gebildet werden, schneller abgebaut.

Daneben ist es sinnvoll, deinem Hund zu Hause Rückzugsorte zu schaffen. Hierfür kannst du beispielsweise eine Hundebox nutzen. Dort kann sich dein Hund zurückziehen, zur Ruhe kommen und sich entspannen. Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder diesen Ruheort respektieren und den Hund darin auch nicht stören!

Außerdem solltest du ausschließlich positive Trainingsmethoden nutzen. Belohne richtiges Verhalten fleißig, anstatt unerwünschtes Verhalten zu bestrafen.

Auch beruhigende Massagen können eine zusätzliche Hilfe darstellen, um deinen Hund zu beruhigen.

Natürlich ist es ganz wichtig, dass man sich mit seinem Angsthund einen kompetenten Hundetrainer sucht und konsequent am Angst-Abbau arbeitet. So kann beispielsweise Entspannung auch trainiert werden. Man nennt das konditionierte Entspannung, bei dem dein Hund ein bestimmtes Signalwort mit Entspannung in Verbindung bringt und daraufhin auch tatsächlich entspannt.
Solch ein Training baut langfristig Stress und Ängste ab und fördert somit nicht nur einen entspannten Alltag, sondern tut auch der Gesundheit gut.

Ida Plus Softie – Schmackhafte Nervennahrung im Snack-Format

Natürliche und funktionale Zusätze wie Melisse, Baldrianwurzel und Passionsblume enthalten wichtige B-Vitamine, die auch als „Nervenvitamine“ bezeichnet werden und auf sanfte Weise die Entspannung und innere Gelassenheit deines Lieblings z. B. bei Autofahrten, Gewitter oder an Silvester unterstützen. Kombiniert mit saftigem Entenfleisch und schmackhaftem Kürbis sind sie außerdem besonders lecker.

Statt umständlichem Dosieren oder Leberwurst-Trick kannst du das Vitalfood einfach als gesunde Belohnung, zwischendurch auf dem Spaziergang oder als i-Tüpfelchen auf der Mahlzeit verfüttern – super lecker und super gesund!

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