Der Veggie-Tag in der Hundeernährung – lecker & gesund
Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, fleischlos oder sogar vollständig ohne tierische Erzeugnisse zu leben. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Hundebesitzer, die darüber nachdenken, ihren Hund komplett vegetarisch bzw. vegan zu ernähren.

Inwiefern das gut oder schlecht für den Hund ist – darüber scheiden sich die Geister.
Was aber einen tollen und gesunden Kompromiss darstellt, ist der Veggie-Tag.

Das bedeutet: Einmal pro Woche darf dein Hund fleischlos schlemmen.

Und damit kannst du sogar Gutes tun, denn viele sind sich mittlerweile bewusst, dass Fleisch unseren ökologischen Fußabdruck immens vergrößert. Das Gleiche gilt natürlich auch für unsere Hunde. Allein mit einem einzigen Veggie-Tag pro Woche können wir unseren ökologischen Fußabdruck bzw. den unserer Lieblinge deutlich verringern.

Wir zeigen dir heute, welche Lebensmittel dabei unbedingt im Napf landen sollten!

Vegetarisches Superfood

Bei dem Veggie-Tag stehen Gemüse, Obst, Getreideprodukte, Samen und Nüsse sowie Milchprodukte und Eier auf dem Speiseplan deines Hundes.

Manche dieser Lebensmittel sind wahre Nährstoffwunder und werden daher auch gerne als Superfoods bezeichnet.
Welche das sind und was in ihnen steckt, zeigen wir dir jetzt.

Beachte: Püriere oder zerkleinere Obst, Gemüse, Samen & Co. immer für deinen Hund. Nur so können die Inhaltsstoffe vom Körper perfekt aufgenommen werden!

Äpfel

„An apple a day keeps the doctor away“ – Dank enthaltener Vitamine, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen sind Äpfel nicht nur lecker, sondern auch ausgesprochen gesund.
So wirken beispielsweise die sekundären Pflanzenstoffe antioxidativ während die Ballaststoffe eine gesunde Darmflora unterstützen und so die Darmgesundheit fördern.

Bananen

Ja, auch Bananen stecken voller gesunder Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Kalium, das insbesondere für die Herzgesundheit wichtig ist. Außerdem enthalten sie wichtige Ballaststoffe und helfen so bei der Verdauung.

Beerenfrüchte

Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren oder Brombeeren stecken voller Vitalstoffe. Die sogenannten Anthocyanen, die auch für die dunkle Färbung verantwortlich sind, und die enthaltenen Vitamine sind perfekt für starke Abwehrkräfte und wirken antioxidativ.

Pastinaken

Sie enthalten vor allem Vitamine, wichtige Spurenelemente und Inulin. 
Inulin selbst ist ein besonderer Ballaststoff und dient den „guten“ Bakterien im Darm als Nahrungsgrundlage. Somit kann die Pastinake die Darmgesundheit unterstützen.

Möhren

Möhren sind nicht nur bei vielen Hunden sehr beliebt, sondern stecken auch voller wertvoller Inhaltsstoffe. Vor allem der Carotingehalt ist hervorzuheben. Carotinoide werden im Körper zum Vitamin A umgewandelt. Weiter enthalten die Möhren die Vitamine B, C, E und K sowie relativ viel Eisen und Kalium.
Daneben enthalten Möhren (wie auch Äpfel) große Mengen an Pektinen, die wiederum die Darmgesundheit des Hundes fördern.

Süßkartoffeln

Auch die Süßkartoffel ist nicht nur verdammt lecker, sondern außerdem ein richtiges Superfood. So enthält sie besonders viele Carotinoide und weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken und somit die Zellen schützen.
Zusätzlich sind in Süßkartoffeln verschiedene Vitamine und Mineralien enthalten.

Hagebutten

Mit ihrem besonders hohen Vitamin-C-Gehalt sind sie richtige Immunbooster und unterstützen somit die körpereigenen Abwehrstoffe. Auch die Hagebutte enthält Pektine und Beta-Carotin für die Immunabwehr. Außerdem die sekundären Pflanzenstoffe Galaktolipide, die sich positiv auf die Gelenke auswirken.

Brennnesseln

Für manche ein Unkraut, für andere ein absolutes Wundermittel. Sie ist nicht nur reich an Nährstoffen, nein, du kannst Brennnesseln sogar komplett kostenlos selbst sammeln, zum Beispiel auf euren Spaziergängen. Bitte achte nur darauf, dass du die Brennnessel nicht an viel befahrenen Straßen, gespritzten Gebieten etc. sammelst, damit die Schadstoffbelastung möglichst gering bleibt.

Löwenzahn

Auch Löwenzahn wird von vielen eher als Unkraut abgestempelt, obwohl er besondere Inhaltsstoffe enthält. Sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Carotinoide liefern dem Organismus einen richtigen Energie-Kick. Löwenzahn ist deshalb auch der perfekte Begleiter für eine Frühjahreskur.

Hanfsamen

Die kleinen Samen haben es in sich! Sie stecken voller Vitamine, Spurenelementen und wichtigen Fettsäuren sowie Ballaststoffen.
Gerade die enthaltenen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren sind wichtig für viele Stoffwechselvorgänge und verhelfen zu einer gesunden Haut sowie einem glänzenden Fell. Da es sich hierbei um essenzielle Fettsäuren handelt, müssen diese unbedingt mit der Nahrung aufgenommen werden.

Ida Plus Glückspilz – Der vegane Glücklichmacher im Snack-Format


Natürliche und funktionale Zusätze wie Brennnessel, Mariendiestelsamen und Hanföl bescheren deinem Vierbeiner jede Menge Glücksgefühle. Kombiniert mit rein veganen Zutaten wie aromatischer Süßkartoffel und köstlicher Banane, schmecken sie außerdem besonders lecker. Natürlich mit klimafreundlichem Pfotenabdruck!

Statt umständlichem Dosieren oder Leberwurst-Trick kannst du das Vitalfood einfach als gesunde Belohnung, zwischendurch auf dem Spaziergang oder als i-Tüpfelchen auf der Mahlzeit verfüttern – super lecker und super gesund!

Kommentarbereich
Bisherige Kommentare

Liebes Team,
ein Hund darf auf keinen Fall vegan ernährt werden. Das ist Tierquälerei *Punkt*!! Wenn sich MENSCH selbst vegan ernähren möchte - bitteschön, von mir aus -. Wer meint, seinen Hund oder seine Katze ebenso fleischlos ernähren zu müssen ist in meinen Augen ein Tierquäler! Dann bitte keinen Fleischfresser als Haustier halten! MfG besorgte Fellgesichtsbesitzerin.

Renate Görke
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