Keine Panik bei Mauke - 6 Behandlungstipps

Keine Panik bei Mauke - 6 Behandlungstipps

Als Mauke bezeichnet man eine Hautkrankheit des Pferdes, die auch oft als Fesselekzem bezeichnet wird. Dabei sind insbesondere Pferderassen mit einen üppigen Behang, von Mauke betroffen.

Am häufigsten tritt Mauke im Frühjahr und im Herbst, gepaart mit dem Fellwechsel auf. Verursacht wird Mauke vorrangig durch Bakterien, die zu entzündlichen Veränderung der Haut führen.
Folglich wird die Mauke vor allem durch feuchte, matschige Böden begünstigt. Aber wie sooft sind immer mehrere Faktoren an der Krankheitsentstehung beteiligt und erst wenn mehrere Faktoren, wie Wetter, geschwächtes Immunsystem, falsche Fütterung etc. zusammenkommen, entsteht Mauke.

Wir möchten dir heute 6 Behandlungstipps bei Mauke an die Hand geben.

Inhaltsverzeichnis

1. Fesselgegend sauber und trocken halten

2. Fesselgegend pflegen

3. Luft an die Fesselgegend

4. Fütterung überprüfen

5. Unterstützung mit Zink

6. Hygiene beachten

1. Fesselgegend sauber und trocken halten

Das A und O bei der Behandlung und auch zur Vorbeugung eines Fesselekzem ist die regelmäßige Reinigung und Pflege der Fesselbeuge.
Dafür sollten die betroffenen Stellen mit Wasser bzw. einer milden Seifenlösung gereinigt werden. Je nach Ausmaß der Erkrankung können auch noch weitere Maßnahmen nötig sein.
Außerdem werden so krustige Bereiche optimal eingeweicht. Gerade bei den krustigen Veränderungen sollte man sehr vorsichtig sein, da das Entfernen ansonsten schnell schmerzhaft ist. Bei der Entfernung dieser Veränderungen, ist es besonders wichtig, diese ausreichend einzuweichen und anschließend sanft zu entfernen.

Danach sollte der Bereich vorsichtig getrocknet, sowie gepflegt werden.

Mauke-Spray-für-Pferde

Alternativ können auch sogenannte Mauke Sprays, so wie unser Ida Plus Mauke Spray eingesetzt werden.


Der Clou: Unser pH neutrales Pflegespray enthält zusätzlich probiotische Bakterien, die nachhaltig den Aufbau einer gesunden Hautflora unterstützen. So werden die betroffenen Bereiche sanft getrocknet und eine Schutzschicht aus probiotischen Bakterien aufgebaut.
Als reines Naturprodukt enthält es weder Farb- noch Geruchsstoffe und ist so besonders hautfreundlich. Das Auftragen verursacht dabei keine Schmerzen und das vorsichtige Aufsprühen eignet sich auch hervorragend bei schreckhaften Pferden.

Zum Ida Plus Mauke Spray

2. Fesselgegend pflegen

Damit die Haut in der Fesselbeuge geschmeidig und gesund bleibt, sollte diese regelmäßig gepflegt werden. So werden Mikroverletzungen (kleinste Verletzungen, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen kann) vermieden. Das wiederum stärkt die Hautbarriere und Bakterien haben es so deutlich schwerer Entzündungen zu verursachen.

Dazu kannst du verschiedene Pflegelotionen oder Sprays verwenden. Auch unser Ida Plus Mauke Spray eignet sich ideal zur Vorbeugung.

3. Luft an die Fesselgegend

„Die Haut braucht Luft zum Atmen“, vielleicht hast du diesen Spruch auch schon mal gehört. Bei Mauke ist es tatsächlich auch sehr wichtig, dass die betroffenen Stellen viel Luft abbekommen. Deshalb sollte auf Bandagen, Gamaschen, Verbänden und reichhaltige Cremes (z. B. Melkfett) verzichtet werden. Sie alle führen zu einem Luftabschluss, sodass sich darunter ein eher anaerobes Milieu bildet. Das wiederum lieben vor allem die Bakterien, welche die Mauke weiter fördern.

4. Fütterung überprüfen

Wenn dein Pferd häufiger unter einem Fesselekzem leidet, solltest du in jedem Fall auch einen prüfenden Blick auf das Futter werfen. Denn eiweiß- und stärkereiche Futterrationen können die Bildung von Mauke begünstigen.

Denn im Getreide sind sogenannte Phytate (sekundäre Pflanzenstoffe) enthalten. Diese wiederum binden Mineralstoffe, vor allem Spurenelemente, sodass diese nicht mehr vom Körper aufgenommen werden können. So kann es zu einer Mineralstoffunterversorgungen kommen. Zusätzlich kann es durch eine sehr stärkereiche oder Silage Fütterung zu Imbalancen in der Darmgesundheit kommen.
Dies alles kann begünstigend auf die Entstehung der Mauke wirken.

Mauke-beim-Pferd-Behandlungstipps

5. Unterstützung mit Zink

Tatsächlich kommt ein Zinkmangel beim Pferd sogar relativ oft vor. Dabei ist Zink von essenzieller Bedeutung, wenn es um die Hautgesundheit geht.
Neigt dein Pferd also häufig zu Mauke und/ oder leidet unter Haut-, Huf-, bzw. Fellproblemen, ist es sinnvoll sich die Fütterung näher anzuschauen.

Unser Tipp:
Ida Plus Biotin & Zink – vereint durch seine spezielle Rezeptur die positiven Eigenschaften von Biotin und Zink. Die Kombination steigert gezielt die Enzymaktivität im Körper und beeinflusst so auf positive Art und Weise die Beschaffenheit von Haut, Fell und Horn.

6. Hygiene beachten

Wie bereits oben beschrieben, sind immer mehrere Faktoren an der Entstehung einer Mauke beteiligt. Wenn jedoch bereits ein Fesselekzem vorliegt oder dein Pferd immer wieder darunter leidet, sollte ein besonderes Augenmerk auf die Hygiene gelegt werden. Das bedeutet im Einzelnen, dein Pferd sollte trocken und sauber eingestallt sein. Den eine Box mit dreckigem und feuchtem Einstreu befeuert die Mauke genauso, wie ein feuchter, schlammiger Auslauf.

Du siehst, es gibt einige Tipps, die man bei der Behandlung und Vorbeugung von Mauke beachten sollte. Neben der richtigen Behandlung ist es aber genauso wichtig zu schauen, welche Faktoren bei deinem Pferd Mauke begünstigen. Nur dann kannst du auch entsprechend dagegen wirken.

Verrate uns doch mal in den Kommentaren deine ultimativen Anti-Mauke Tipps!


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