Ein Welpe inspiziert neugierig eine Schale mit Gemüse.

Vitamine - So wichtig sind sie für deinen Hund!

 Vitamine sind die Superhelden schlechthin. Denn sie sind beinahe an jedem Stoffwechselvorgang im Körper beteiligt. Sie sorgen nicht nur für ein wunderschönes Fell oder gesunde Haut, sie stärken auch das Immunsystem und sind am Muskel- sowie Knochenaufbau beteiligt.
Damit übernehmen sie überaus wichtige Aufgaben im Stoffwechsel und halten unsere Hunde gesund.
Da die allermeisten Vitamine nicht selbst hergestellt werden können und mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, zeigen wir dir heute, wie du den Vitaminbedarf deines Hundes decken kannst.


Was sind Vitamine?


Vitamine gehören zu den sogenannten Mikronährstoffen und sind nahezu an jedem Prozess im Körper beteiligt.
Der Körper braucht sie, um Muskeln, Haare und Knochen aufzubauen. Sie sind essenziell für die Nervenfunktion und den Energiehaushalt und sie spielen eine überaus wichtige Rolle im allgemeinen Stoffwechsel. 
Man unterscheidet fettlösliche (Vitamin A, D, E und K) sowie wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und B-Vitamine).
Mehr zu den Unterschieden der fett- und wasserlöslichen Vitamine erfährst du in unserem Blogbeitrag „Wichtige Vitamine für deinen Hund“.


Die allermeisten Vitamine sind essenziell. Das bedeutet, der Hundekörper kann sie nicht selbst herstellen und somit müssen die kleinen Helferchen mit der Nahrung aufgenommen werden.
Lediglich Vitamin C, Vitamin K, Biotin, Niacin und Folsäure kann der Organismus deines Hundes selbst herstellen.

Obst und Gemüse sind wahre Vitaminbomben. Doch nicht jeder Hund isst begeistert Äpfel, Möhren oder Salat.
Darüber hinaus gibt es Situationen (z. B. Stress, starke körperliche Belastung oder Fellwechsel) die mit einem erhöhten Vitaminbedarf einhergehen. 
In diesen Situationen kann es sinnvoll sein, Vitamine deinem Hund ergänzend zu geben. Deshalb haben wir unseren Multivitaminsaft für Hunde entwickelt. Mit unserem Multivitaminsaft 17 in 1 erhält dein Hund die 17 wichtigsten Vitamine. Mit nur zwei  Pumpstößen am Tag deckst du alle wichtigen Vitamine deines mittelgroßen Hundes ab.

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Welche Funktionen haben Vitamine?


Die meisten Vitamine sind an der Energiegewinnung und am Aufbau von Gewebe beteiligt. Darüber hinaus haben die einzelnen Vitamine aber ganz spezifische Aufgaben im Stoffwechsel:

Vitamine Aufgaben
Vitamin A 
Eiweißsynthese, Knochenwachstum, Sehvorgang, Schleimhaut-Aufbau 
Vitamin B1 (Thiamin)  
Kohlenhydratstoffwechsel, Nervenzellen-Aufbau
Vitamin B2 (Riboflavin) 
Coenzym im Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel
Vitamin B6 (Pyridoxin)
Eiweißstoffwechsel
Vitamin B12 (Cobalamin) 
Zellteilung, Blutbildung, Nervenzellen-Aufbau, Eiweiß- und Nukleinsäurestoffwechsel
Folsäure
Zellteilung, Blutbildung, Nukleinsäurestoffwechsel
Biotin
Haut- und Fellstoffwechsel
Niacin
Coenzym im Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel
Pantothensäure
Bestandteil Coenzym A (Energiestoffwechsel), Nervenbotenstoff-Aufbau
Niacin
Coenzym im Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel
Vitamin C
Antioxidans, Kollagensynthese
Vitamin D
Knochenstoffwechsel - reguliert die Aufnahme von Calcium und Phosphor
Vitamin E
Antioxidans
Vitamin K
Blutgerinnung


Vitaminreiche Lebensmittel


Damit dein Hund möglichst alle Vitamine zu sich nimmt, solltest du ihn gesund und artgerecht füttern.
Im Folgenden zeigen wir dir, welche Lebensmittel im Futternapf deines Hundes auf gar keinen Fall fehlen dürfen.

Vitamin A


Dieses Vitamin kommt als Retinol in tierischen Nahrungsmitteln wie Leber, Lebertran oder Eier vor. In pflanzlichen Lebensmitteln kommt es als Beta-Carotin in Möhren, Spinat oder Brokkoli vor.
Carotinoide sind eine Gruppe von natürlichen Farbstoffen. Zu ihnen gehören Beta-Carotin, Carotin oder Lycopin. 
Beta-Carotin ist eine Vitamin-A-Vorstufe und kann bei Stoffwechselprozessen in Vitamin A umgewandelt werden.

Vitamin B1, B2 und B6

Reich an Vitamin B1 sind vor allem Schweinefleisch und grüner Pansen bzw. Blättermagen. Aber auch Hefen und Vollkornprodukte wie Haferflocken stecken voller Thiamin.
Vitamin B2 und B6 kommen in fast allen Lebensmitteln in ausreichender Menge vor.

Biotin


Leber, Eigelb und Haferflocken stecken voller Biotin.

Folsäure


Gute Folsäure-Lieferanten sind: Blattgemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte wie beispielsweise Quinoa oder Haferflocken.

Vitamin B12


Vitamin B12 kommt ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Ernährst du deinen Hund vegetarisch oder vegan, solltest du immer darauf achten, dass du Vitamin B12 entsprechend ergänzt.

Niacin und Pantothensäure


Besonders reich an Niacin sind Fisch, Fleisch und Innereien. Pantothensäure kommt hingegen in fast allen Lebensmitteln in ausreichender Menge vor.

Vitamin C


Wahre Vitamin-C-Bomben sind Hagebutten! Aber auch Spinat und Brokkoli eignen sich sehr gut als Vitamin-C-Lieferant.

Vitamin D


Viele Lebensmittel sind sehr arm an Vitamin D. Um den Bedarf zu decken, sollten fette Fische wie Lachs oder Leber bzw. Lebertran auf dem Speiseplan deines Hundes stehen.

Vitamin E


Um deinen Hund ausreichend mit Vitamin E zu versorgen, eignen sich Keimöle hervorragend. Denn sie enthalten beachtliche Mengen von Vitamin E.

Vitamin K


Besonders hohe Vitamin K Gehalte sind im grünen Gemüse wie Spinat oder Salat enthalten.


Verrate uns doch mal in den Kommentaren, wie du den Vitaminbedarf deines Hundes deckst.


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