Verletzungen entstehen leider häufig im Alltag.
Dabei muss es sich gar nicht immer um dramatische Bissverletzungen handeln, sondern oftmals sind es kleinere Kratzer oder Schnittwunden, die unsere Aufmerksamkeit benötigen.
Damit du für alle Situationen gewappnet bist, zeigen wir dir, worauf du bei der Wundversorgung achten musst und wie du am besten vorgehst.


Verletzungen versorgen: Das brauchst du dafür!

Um eine Wundversorgung bestmöglich durchzuführen, benötigt du eine Erste-Hilfe-Box, in der die wichtigsten Utensilien enthalten sind.

Das sollte in deinem Erste-Hilfe-Kasten mindestens enthalten sein:
  • Einmalhandschuhe
  • Pinzette
  • ggf. Einwegspritze
  • Verbandschere
  • Schere oder Schermaschine, ggf. Rasierer
  • Wundauflagen
  • Polsterwatte
  • Mullbinden
  • Haftverband
  • Fieberthermometer
  • Ida Plus Wundspray

Darüber hinaus ist es sinnvoll, auch einen passenden Maulkorb zu Hause zu haben.



Erste Hilfe bei kleineren Verletzungen

Wenn sich dein Hund beim Spaziergang oder Toben verletzt und sich eine Wunde zugezogen hat, dann kannst du diese oftmals alleine zu Hause versorgen.

So solltest du vorgehen:
  • Beurteilen: Spüle als Erstes den verletzten Bereich mit sauberem Wasser ab und beurteile die Wunde. Befinden sich Fremdkörper darin? Ist die Wunde stark verschmutzt? Ist die Wunde eher oberflächlich oder sind auch tiefe Hautschichten betroffen und die Wunde blutet stark? An welcher Stelle hat sich dein Hund genau verletzt? Handelt es sich um eine oberflächliche, kleinere Wunde, kannst du diese zu Hause behandeln. 
Größere, tiefe oder stark blutende Wunden gehören fachgerecht vom Tierarzt versorgt!
  • Reinigen: Damit es die Wunde nicht verklebt, entferne vorsichtig das Fell um die Wunde. Danach wird die Wunde gereinigt, um Dreck und andere Verschmutzungen zu entfernen. Kleinere Fremdkörper wie Splitter, kleinere Scherben etc. kannst du selbst mit einer Pinzette entfernen.
  • Wundspray: Anschließend solltest du die Wunde mit unserem Wundspray behandeln.
  • Verband anlegen: Wunden an der Pfote oder an den Beinen sollten je nach Schweregrad mit einem Verband versorgt werden. Hierfür sollte ein dreischichtiger Verband, bestehend aus Wundauflage, Polsterwatte, Mullbinde und Haftverband angelegt werden.
  • Regeneration fördern: Um die Wundheilung bestmöglich zu unterstützen, können oberflächliche Wunden in den nächsten Tagen mit unserem Wundspray behandelt werden.
  • Prüfen: Überprüfe die Wunde täglich. Wenn die Verletzung in den nächsten Tagen nicht abheilt oder sich der Zustand der Wunde sich sogar verschlechtert, musst du deinen Tierarzt aufsuchen.



Bitte nicht lecken lassen!

Hunde haben den Drang, Wunden zu belecken. Doch für die Wundheilung ist das Verhalten absolut kontraproduktiv. Im Speichel des Hundes sind unzählige Bakterien und andere Keime enthalten, die zu einer verzögerten Wundheilung und zu Entzündungen führen können.

Um ein Belecken der Wunde zu verhindern, stehen dir viele verschiedene Produkte zur Verfügung: klassische Halskrause, eine aufblasbare Manschette, ein Body etc.



Erste Hilfe bei schweren Verletzungen

Großfläche bzw. tiefe und stark blutende Wunden zählen zu den schweren Verletzungen. Diese Verletzungen müssen immer von einem Tierarzt versorgt werden.

So gehst du im Ernstfall bei stark blutenden Wunden vor:
  • Reinigen: Wenn möglich, reinige die Wunde gründlich mit klarem Wasser, bevor du einen Druckverband anlegst.
  • Druckverband anlegen: Decke die Wunde anschließend mit einer sterilen Gaze ab und befestige diese locker mit einer Mullbinde. Danach legst du eine noch verpackte Mullbinde oder etwas Ähnliches auf die Gaze. Nun wird darüber straff eine elastische Mullbinde gewickelt.
    Achtung:
    Wickel nicht zu fest! Zwischen Verband und den Hund müssen noch 2 Finger Platz haben.
  • Tierarzt aufsuchen: Fahre umgehend zum Tierarzt oder in eine Tierklinik.

Wichtig: Ein Druckverband darf maximal 2 Stunden dranbleiben.
Größe Fremdkörper dürfen niemals selbstständig entfernt werden, da die Gefahr besteht, die Verletzung dadurch noch zu verschlimmern.



Erste Hilfe bei Bissverletzungen

Dein Hund wurde von einem anderen Hund gebissen, so gehst du nun am besten vor:
  • Prüfen: Suche deinen Hund nach Verletzungen und offenen Wunden ab. Starke Blutungen müssen sofort mittels eines Druckverbandes versorgt werden.
  • Klären: Tierarztbesuche und Wundversorgungen, die unter Umständen sogar in Narkose vorgenommen werden müssen, kosten viel Geld. Kläre daher noch vor Ort, wer für den „Schaden“ verantwortlich ist. Tausche Adresse und Telefonnummer aus.
  • Tierarzt aufsuchen: Anschließend solltest du den Tierarzt aufsuchen. Denn das Tückische ist: Bisse erscheinen häufig von außen harmlos, doch durch den Bisskanal gelangen zahlreiche Bakterien ins Innere, die zu schweren Entzündungen führen können.

Achtung: Hunde, die Schmerzen und Angst haben und dadurch großem Stress ausgesetzt sind, können auch wenn sie ansonsten sehr lieb sind, plötzlich zuschnappen. Achte daher immer auf deine eigene Sicherheit!


Ida Plus Wundspray - einzigartig in der Wirkung

Unser Ida Plus Wund Spray ist ideal für die Wundreinigung bei nässenden Wunden und Hautverletzungen geeignet und gehört dadurch in jede Hausapotheke!

Durch die einzigartige Wirkweise übernimmt das Spray das bakterielle Management der Wunde. Die enthaltenen gutartigen probiotischen Bakterien befreien die Haut von mikroskopisch feinstem Schmutz und unterdrücken die Vermehrung pathogener Wundkeime auf der Hautoberfläche. Durch den hohen Feuchtigkeitsbedarf der probiotischen Bakterien fördern diese zudem das Trocknen der betroffenen Bereiche und unterstützen so die natürliche Regeneration der Haut. So wird eine optimale Wundversorgung sichergestellt und die Regeneration bestmöglich unterstützt!

Natürlich ist die Anwendung komplett schmerzfrei, ohne brennen und reizen!

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